Vorwurf des Subventionsbetrugs
Neuer Prozess gegen Starkoch Schuhbeck
Stand 11.02.25 - 12:28 Uhr
Alfons Schuhbeck verlor sein Gastro-Imperium und landete im Gefängnis. Jetzt gibt es einen neuen Prozess gegen ihn.
Es gibt eine neue Anklage gegen Alfons Schuhbeck. (Archivfoto) Foto: Sven Hoppe/dpa
Schuhbeck muss im Juni wieder vor Gericht
Die Anklage, die die Staatsanwaltschaft im vergangenen Jahr erhoben hatte, wurde zum größten Teil zur Hauptverhandlung zugelassen. Darin wird dem Star-Koch Insolvenzverschleppung in neun Fällen, Betrug in vier Fällen, versuchten Betrug in fünf Fällen und Subventionsbetrug in 19 Fällen vorgeworfen.
Vorwurf, Schuhbeck habe in hunderten Fällen Arbeitsentgelt vorenthalten und veruntreut, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft eingestellt – «im Hinblick auf eine zu erwartende Verurteilung in den anderen Tatkomplexen», wie das Gericht mitteilte.
Anwälte: Schuhbeck will sich verteidigen
«Herr Schuhbeck wird sich gegen die Anklagevorwürfe verteidigen. Zur Sache hat er sich bislang nicht geäußert», hatten seine Anwälte Norbert Scharf und Joachim Eckert zur Anklageerhebung im Oktober mitgeteilt. «Voreilige Festlegungen oder Profilierungen verbieten sich angesichts von Stand und
Umfang des Verfahrens.»
Laut Staatsanwaltschaft soll Schuhbeck unter anderem zu Unrecht Corona-Soforthilfen und Überbrückungshilfen beantragt haben. Die Behörde wirft Schuhbeck vor, Coronahilfen und andere Subventionen in Höhe von 460.000 Euro erschlichen zu haben.
Der 75-Jährige sitzt derzeit bereits in Haft. 2023 hatte er seine Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe angetreten.
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