Zurück in die 1920er
Fotostrecke: 100 Jahre Radio in Deutschland – wie alles begann
Stand 30.10.23 - 11:07 Uhr
Vor 100 Jahren ging das Radio in den Deutschland an den Start. Damals wurde Musik noch live über das Radiomikrofon eingespielt - und man musste in der Anfangszeit Kopfhörer aufsetzen.
©Shutterstock.com
1923 geht „Funk-Stunde“ an den Start
Vor 100 Jahren, genauer gesagt am 29. Oktober 1923, startete Deutschlands erster offizieller Radiosender. Die „Funk-Stunde“ aus Berlin sollte der Start einer Erfolgsgeschichte werden.
- Anzeige -Das war die erste Ansage aus der neuen Radiowelt:
Achtung, Achtung: Hier ist die Sendestelle Berlin im Vox-Haus, auf Welle 400 Meter. Meine Damen und Herren, wir machen Ihnen davon Mitteilung, dass am heutigen Tage der Unterhaltungsrundfunkdienst mit Verbreitung von Musikvorführungen auf drahtlos telefonischem Wege beginnt. Die Benutzung ist genehmigungspflichtig.
Gesendet wurde die erste Radioshow Deutschlands aus dem Vox-Haus am Potsdamer Platz in Berlin. Die Musik wurde live ins Mikrofon gespielt. Einen Eindruck von der Musik damals hörst du hier.
Heute unvorstellbar: In der Anfangszeit musste man noch Kopfhörer aufsetzen, um Radio hören zu können. 2023 hören knapp 32 Millionen Deutsche täglich Radio.
Wie die Menschen damals in München lebten, siehst du übrigens hier.
Fotostrecke: Radios, Kopfhörer und Empfänger aus den 1920er Jahren
Detektorempfänger „Friho“, Baujahr ca. 1924–1926. ©Deutsches Museum, Reinhard Krause
Kathodophon (Mikrofon), Baujahr ca. 1925. ©Deutsches Museum, Christian Ferstl
Kopfhörer, Baujahr ca. 1923. ©Deutsches Museum, Sigmund Wimmer
Radio mit elektrostatischem Lautsprecher, Baujahr 1927. ©Deutsches Museum, Johann Detter
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
Neue Regeln in Laim: Welche S-Bahnen halten, wo ihr umsteigen müsst und was beim Ticket gilt.
München bewirbt sich um das Champions-League-Finale 2028 in der Allianz Arena. Die UEFA entscheidet im September.
DESK
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.









