Chancen auf Polarlichter
Flecken auf der Sonne: Darum stehen die Chancen gerade gut für Polarlichter
Stand 09.08.24 - 11:51 Uhr
In diesem und nächsten Jahr kannst du so viele Polarlichter sehen wie lange nicht mehr. Das liegt vor allem an einer höheren Sonnenaktivität, vermehrten Sonnenwinden und sogenannten Sonnenflecken. Was diese Phänomene sind und was das für uns bedeutet, erfährst du hier.
©95.5Charivari
Eine periodische Sonne
Alle elf Jahre erreicht die Sonnenaktivität ihren Höhepunkt. Dieses Maxim wird in diesem Jahr erreicht. Zwischen diesen elfjährigen Perioden nimmt die Aktivität der Sonne ab und dann wieder zu. Ein Sonnenmaximum ist zu erkennen an Flecken an der Sonnenoberfläche und einem verstärkten Ausstoß von geladenem Plasma ins All. Wenn dieses Plasma auf das Magnetfeld der Erde trifft, kann es zu spektakulären Polarlichtern führen, aber auch zu Störungen im Funkverkehr. Bei besonders intensiven Eruptionen kann sogar unsere irdische Infrastruktur beeinträchtigt werden. Die Sonnenflecken markieren Stellen, die um 1.500 Grad kälter sind als die restliche Sonnenoberfläche. Kältere Stellen leuchten folglich auch weniger. Es kann zu Sonnenstürmen kommen und dann auch zu Polarlichtern.
- Anzeige -Zur Verdeutlichung
Auf der Sonnenoberfläche entstehen durch die extremen Temperaturunterschiede verschieden Ladungen. Wie bei einem Wolkenbruch entstehen Kurzschlüsse durch die Ladungsunterschiede. Beim Entladen werden in diesem Fall allerdings keine Blitze oder Regen verursacht, sondern Sonnenstürme. Der Sonnensturm schleudert eine Wolke an Sonnenteilchen gen Erde.
Einige Tage später erreichen uns diese Wolken dann, vermischen sich mit dem Magnetfeld der Erdatmosphäre und erzeugen neue Kurzschlüsse, die wir dann als Polarlichter wahrnehmen. Klar ist: Mehr Sonnenaktivität heißt mehr Sonnenstürme und somit auch mehr Energie, die auf der Erde freigesetzt wird und Licht erzeugen kann. Also in Jahren mit hoher Sonnenaktivität kann es, wie in diesem Jahr sein, dass wir vermehrt Polarlichter sehen können. Bereits in diesem Jahr wurden Polarlichter auch schon in Norditalien, Frankreich und auch in Süddeutschland gesichtet. Ein beeindruckendes Bild zu den Sonnenflecken findest du hier.
Sonnenflecken schwellen an und ab. An einem Tag können maximal bis zu 150 Flecken entstehen. Gefährlich sind die Sonnenstürme nicht, allerdings können sie den Flugverkehr beeinträchtigen, Satelliten stören und diese bis zu 5 Km absacken lassen. Alles aber kein Problem. Wer braucht schon ein Signal, wenn man entspannt von daheim Polarlichter sehen kann.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
DESK
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.








