Bundesliga
DFL testet Durchsagen von Schiedsrichter-Entscheidungen im Stadion
Stand 27.01.25 - 15:36 Uhr
Die DFL testet ein neues Pilotprojekt, bei dem Schiedsrichter ihre Entscheidungen nach Videoprüfungen über Stadionlautsprecher bekanntgeben, um mehr Transparenz und Verständnis bei den Fans zu schaffen.
©Shutterstock
Die DFL startet am 20. Spieltag der Bundesliga und 2. Bundesliga ein Pilotprojekt, bei dem Schiedsrichter ihre Entscheidungen via Stadionlautsprecher bekanntgeben. Ziel ist es, mehr Transparenz bei der Entscheidungsfindung zu schaffen und das Verständnis der Fans zu fördern.
- Anzeige -Künftig werden Schiedsrichter in bestimmten Spielsituationen, wie nach einer Überprüfung am Monitor oder einer Entscheidung durch den Video-Assistenten, das Publikum informieren. Dabei erklären sie, welche Szene geprüft wurde, welches Ergebnis die Überprüfung hatte und wie die endgültige Entscheidung lautet. Die Durchsagen werden sowohl im Stadion als auch in Live-Übertragungen zu hören sein.
Das sogenannte „Public Announcement“ wird zunächst in neun Stadien getestet. Folgende Vereine nehmen teil: FC Bayern München, Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt, SC Freiburg, Bayer 04 Leverkusen, RB Leipzig, Fortuna Düsseldorf, SpVgg Greuther Fürth und FC St. Pauli.
Am kommenden Wochenende wird das Projekt erstmals bei fünf Spielen erprobt, darunter Fortuna Düsseldorf – SSV Ulm 1846 Fußball und FC Bayern München – Holstein Kiel. Laut DFL-Direktor Ansgar Schwenken soll das Projekt die Entscheidungsprozesse für Fans im Stadion und vor den Bildschirmen nachvollziehbarer machen. DFB Schiri GmbH-Geschäftsführer Knut Kircher sieht darin einen „ersten klaren Schritt zu mehr Aufklärung“ und ist optimistisch, dass das neue Verfahren erfolgreich umgesetzt werden kann.
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