Coronavirus in München
Polizei-Einsätze: Illegales Glücksspiel und Sonnenbaden
Stand 06.04.20 - 13:13 Uhr
0
Die Münchner Polizei hat im Moment viel zu tun, die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen zu kontrollieren. Dabei wurde auch eine illegale Glücksspiel-Veranstaltung entdeckt.
© Foto: pixabay
Das sind die aktuellen Polizei-Einsätze in München
Am Samstagabend, 04. April 2020, wurde über die Einsatzzentrale bekannt, dass in einem
Gewerbeobjekt in Ismaning eine angebliche Shishaparty stattfinden würde.
Vor Ort stellten die Beamten fest, dass immer wieder Personen das betreffende Anwesen betraten oder auch verließen. Die Türe wurde immer nur auf Klopfzeichen hin geöffnet. Die Anzeichen verdichteten sich, dass durch den Personenkreis nicht nur ein Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetzt begangen wird.
Da die Polizei hier ein illegales Glücksspiel vermutete, wurde die Örtlichkeit nun durch hinzugezogene weitere Polizeibeamte schlagartig besetzt. Letztendlich konnten neun Personen angetroffen werden, die hier wohl diversen Glücksspielen nachgingen.
Diesbezüglich wird noch von der Münchner Kriminalpolizei ermittelt. Entsprechende Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz erwarten die angetroffenen Personen jedoch in jedem Fall.
[MD_Portal_Script ScriptID="9108554" location="leftALone"]Schönes Wetter sorgt für viele Einsätze am Wochenende
Speziell am Sonntag gab es ab Mittag eine erhebliche Steigerung von Personen, die im Freien unterwegs waren. Dies hat zum einen zu einer deutlichen Zunahme von Anrufen zu diesem Thema beim Notruf geführt, als auch die im Dienst befindlichen zusätzlichen Einsatzkräfte erheblich gefordert. Die Beamten haben eine erhebliche Anzahl von Verstößen, insbesondere durch das Sonnen auf Decken, zusammenstehende Gruppen oder andere ähnliche Verstöße registriert.
Letztendlich wurden im Tagesverlauf über 3.700 Verstöße festgestellt. Ursächlich waren hier wohl vor allem der Sonntag als arbeitsfreier Tag und das sonnige und milde Wetter.
- Anzeige -Weitere Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum von Sonntag, 05.04.2020, 06:00 Uhr, bis Montag, 06.04.2020, 06:00 Uhr, gab
es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Verordnungen zu überprüfen. Knapp über 10.000 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 277 Verstöße angezeigt, von denen 272 die Ausgangsbeschränkung betrafen.
Mehr Beiträge und Themen
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
Neue Regeln in Laim: Welche S-Bahnen halten, wo ihr umsteigen müsst und was beim Ticket gilt.
München bewirbt sich um das Champions-League-Finale 2028 in der Allianz Arena. Die UEFA entscheidet im September.
Bayern gewinnt in Heidenheim. Doch nach dem Spiel dreht sich alles um Jamal Musiala.
Polizeischuss in Schwabing: Ein 14-Jähriger mit Softair-Waffe wurde schwer verletzt. Das LKA ermittelt.
Neue Details zum Dreamliner-Zwischenfall in München zeigen, wie ernst die Lage am Flughafen wirklich war.
100 Tage im Amt: Krause setzt erste Akzente, doch Wohnen, Verkehr und Geldsorgen drücken weiter.
Urteil in München: Nach dem Auto-Anschlag auf eine Verdi-Demo erhält der Täter die Höchststrafe.
Am Starnberger See fallen wegen Niedrigwasser vier Haltestellen aus. Fahrgäste müssen ihre Touren neu planen.
DESK
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.













