Abstriche aus dem Auto
München bekommt Drive-In für Coronavirus-Test
Stand 11.03.20 - 13:07 Uhr
0
München führt einen Drive-In für Coronavirus-Tests ein! Wann der Betrieb startet und wie der Test abläuft, erfährst du hier.
Foto: Shutterstock
Erstbetrieb des Corona-Drive-In schon für Mittwoch geplant
Ab Mittwoch wird es in München eine zentrale Teststelle geben für alle, die mit einem infizierten Coronavirus-Patienten nachweislich Kontakt hatten. Die Tests sollen per "Drive-In" vom Auto aus erfolgen auf dem Gelände der Bayernkaserne in Freimann. Betrieben wird der Drive-In von der Aicher Ambulanz, die unter anderem auch für die medizinische Versorgung auf dem Münchner Oktoberfest zuständig ist.
- Anzeige -Diese Personen können den Drive-In nutzen
Aicher Ambulanz wird im Auftrag des Referats für Gesundheit und Umwelt ausschließlich die vom Gesundheitsamt ermittelten Personen testen, die unmittelbaren Kontakt mit einem bestätigten Corona-Fall hatten.
So läuft die Testung per Drive-In ab
Wer Kontakt mit einem Infizierten hatte, muss sich zunächst bei seinem Hausarzt melden. Dieser setzt sich dann mit dem Gesundheitsamt in Verbindung. Auf Anweisung des Gesundheitsamtes geht’s dann zu einer vereinbarten Uhrzeit mit dem eigenen Auto in den "Drive-In" zum Coronavirus-Test. Dort entnimmt dann ein Mediziner im Schutzanzug über das geöffnete Autofenster einen Abstrich des Rachenraums. Danach geht’s für den mutmaßlichen Infizierten wieder zurück in die eigenen vier Wände in Quarantäne.
Ziel des Coronavirus Drive-In ist es, die Hausärzte zu entlasten und Testungen schnell und ohne erhöhte Ansteckungsgefahr durchzuführen.
[MD_Portal_Script ScriptID="9102462" location="leftALone"]Mehr Beiträge und Themen
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
DESK
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.








