Coronavirus in Europa
Maas für einheitliche Corona-App in der EU
Stand 14.04.20 - 11:37 Uhr
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In Deutschland und anderen europäischen Ländern ist die Idee einer Corona-App seit Wochen im Gespräch. Es geht darum, Menschen schnell zu informieren, wenn sie Kontakt zu Infizierten hatten.
«Wichtig ist, dass wir nicht bei einem Flickenteppich aus 27 Corona-Apps und 27 Datenschutzregimen landen, sondern möglichst abgestimmt vorgehen», sagt Heiko Maas. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
Teil der Exit-Strategie
Berlin (dpa) – Außenminister Heiko Maas hat sich für eine einheitliche Corona-App in der Europäischen Union ausgesprochen.
- Anzeige -«Wichtig ist, dass wir nicht bei einem Flickenteppich aus 27 Corona-Apps und 27 Datenschutzregimen landen, sondern möglichst abgestimmt vorgehen», sagt der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. «Damit leisten wir auch einen Beitrag, Reisebeschränkungen und Grenzkontrollen in der EU schnell und dauerhaft wieder abzubauen.»
Eine Corona-App wird laut Maas ein wichtiger Teil der Exit-Strategie sein – allerdings auf freiwilliger Basis. Man müsse nicht die «Big-Brother-Methoden autoritärer Staaten kopieren».
[MD_Portal_Script ScriptID="9217250" location="leftALone"]Nach Angaben von Chris Boos, einem der führenden Forscher des Projektes PEPP-PT, steht die in Europa entwickelte Smartphone-Technologie zur Eindämmung der Covid-19-Epidemie voraussichtlich bald nach Ostern als konkrete Corona-Warn-App zur Verfügung.
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