Hitzeschäden
Autobahn bei Hitze: Vorsicht vor Blow-ups, Schlaglöchern und Spurrinnen
Stand 26.06.26 - 11:44 Uhr
Hitze setzt Straßen zu. Blow-ups, Schlaglöcher und Spurrinnen werden jetzt zur Gefahr.

©tookapic auf Pixabay
Hitze schädigt Beton und Asphalt
Die anhaltende Hitzewelle in Deutschland belastet auch Straßen und Autobahnen. Besonders auf Betonfahrbahnen drohen Blow-ups, also plötzliche Aufwölbungen der Fahrbahn.
Hohe Temperaturen greifen beide Straßenbeläge an. Asphalt kann weich werden und Spurrinnen bilden. Beton dehnt sich bei Hitze aus. Dadurch können vor allem auf älteren Strecken Blow-ups entstehen. Das ist für euch besonders auf Autobahnen gefährlich.
- Anzeige -Fahrbahnschäden erhöhen das Unfallrisiko
Schon kleine Risse, Unebenheiten und Nahtstellen können gefährlich sein. Motorräder sind besonders bedroht. Auch plötzliche Ausweichmanöver führen schnell zu Unfällen. Warnschilder und Tempolimits solltet ihr deshalb immer ernst nehmen.
So verhaltet ihr euch richtig
Fahrt bei sichtbaren Schäden langsamer und haltet mehr Abstand. Achtet vor allem auf ältere Betonfahrbahnen. Ungesicherte und nicht ausgeschilderte Straßenschäden solltet ihr sofort bei Polizei oder Autobahnmeisterei melden. Der ACE warnt aktuell ausdrücklich vor dieser Blow-up-Gefahr während der aktuellen Hitzewelle.
Nach einem Schaden zählt gute Dokumentation
Wenn euer Auto ein Schlagloch oder einen Blow-up abbekommt, macht Fotos von Fahrbahn und Fahrzeug. Achtet auf Geräusche, Vibrationen und Probleme beim Lenken. Für möglichen Schadenersatz sind Belege, Zeugen und Berichte besonders wichtig.
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