Coronavirus in Deutschland
Bosch hat Covid-19-Schnelltest entwickelt
Stand 26.03.20 - 12:41 Uhr
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Bosch hat einen Coronavirus-Schnelltest entwickelt, der schon nach 2,5 Stunden eine Infektion feststellen können soll. Bereits ab April soll der neue Test in Deutschland zur Verfügung stehen.
© Foto: Bosch Healthcare Solutions
Schnelltest liefert Ergebnis in 2,5 Stunden
Die Medizinsparte des Autozulieferers Bosch hat nach eigenen Angaben einen leistungsfähigen und vollautomatischen Covid-19-Schnelltest entwickelt.
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Der COVID-19-Schnelltest soll dazu beitragen, die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen und Infektionsketten schneller zu durchbrechen. Infizierte Patienten könnten so schneller identifiziert und isoliert werden.
Der neu entwickelte Test soll ab April in Deutschland erhältlich sein, weitere europäische und außereuropäische Märkte sollen folgen.
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So funktioniert der Schelltest:
Als mögliche Einsatzorte gelten demnach etwa Arztpraxen, Krankenhäuser, Labore und Gesundheitszentren.
- Ein Arzt nimmt mit Hilfe eines Abstrichtupfers wird eine Probe aus Nase oder Rachen.
- Diese Probe wird anschließend in eine Vivalytic-Kartusche gegeben, die schon die für den Testlauf notwendigen Reagenzien enthält.
- Im sogenannten Vivalytic-Analyzer wird der Test dann durchgeführt.
Dieses Analysegerät kann laut Bosch bis zu zehn Tests in 24 Stunden durchführen. Mit nur 100 Geräten, so Bosch, könnten bis zu 1.000 Tests pro Tag durchgeführt werden.
Der Test kann direkt vor Ort bei der klinischen Behandlung durchgeführt werden. Transportwege in die Labore, die wertvolle Zeit kosten, entfallen.
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Entwicklung des Tests in nur 6 Wochen
Bosch Healthcare Solutions hat den Test gemeinsam mit der nordirischen Randox Laboratories Ltd. innerhalb von sechs Wochen entwickelt – es sei einer der weltweit ersten vollautomatisierten, molekulardiagnostischen Tests, heißt es von Bosch.
Nach Angaben von Bosch lieferte der neu entwickelte Test Ergebnisse mit einer Genauigkeit von über 95 Prozent. Damit erfülle er die Standards der Weltgesundheitsorganisation WHO.
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