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Zum Tag des deutschen Bieres

Alkoholgehalt, Festival, Brauereien: Diese Bier-Rekorde stammen aus Deutschland

Aktualisiert 19.04.2022 - 11:14 Uhr

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Bier mit fast 60 Prozent Alkohol, das trotzdem nach dem Reinheitsgebot gebraut wurde? Geht nicht? Geht doch! Die Kombination Hopfen, Malz und Deutschland hat schon viele Rekorde hervorgebracht.

Alkoholgehalt, Festival, Brauereien: Diese Bier-Rekorde stammen aus Deutschland

©shutterstock

Bierland Deutschland

Wasser, Malz, Hopfen, Hefe: Aus diesen Zutaten wird Bier in Deutschland nach dem Reinheitsgebot hergestellt. Ein einfaches Rezept, das hierzulande schon zu vielen Rekorden gefĂŒhrt hat. Eine Auswahl zum «Tag des deutschen Bieres» (23. April):
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Das stÀrkste Bier

Ein Deutscher reklamiert fĂŒr sich, das stĂ€rkste Bier der Welt gebraut zu haben: Das «Schorschbock 57» von Georg «Schorsch» Tscheuschner gibt es seit 2011. Das Bier werde vier Monate gelagert und komme durch starke KĂŒhlung im Eisbock-Verfahren auf einen Alkoholgehalt von 57,7 Prozent, heißt es auf der Homepage von SchorschbrĂ€u. Besonders stolz ist der Braumeister aus dem frĂ€nkischen Gunzenhausen darauf, dass sein «Schorschbock 57» nach deutschem Reinheitsgebot gebraut wird. Das noch stĂ€rkere «Brewmeister Snake-Venom» ist dagegen ein Bier-Spirituosen-Gemisch und kommt auf 67,5 Prozent.

Wenn es nach dem Guinness-Buch der Rekorde geht, hat wiederum ein anderes Bier die Nase vorn. Dort wird das schottische «The End of History» von Brewdog mit 55 Prozent Alkoholgehalt gelistet, das zuletzt 2010 verkauft wurde. Um die Sache auf die Spitze zu treiben: Seit 2020 machen SchorschbrÀu und Brewdog gemeinsame Sache. Heraus kam das «Strength in Numbers» mit 57,8 Prozent und toppt damit das «Schorschbock 57» um genau 0,1 Prozent.
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Die Àlteste Brauerei

Die Menschen haben wahrscheinlich schon vor 13 000 Jahren Bier gebraut. ArchĂ€ologen entdeckten vor einigen Jahren in Israel die vermutlich Ă€lteste Brauerei der Welt. Wenn es dagegen um die Ă€lteste, aktuell noch betriebene Brauerei geht, muss die Reise gar nicht so weit gehen. Das Kloster Weihenstephan wurde im frĂŒhen 8. Jahrhundert nach Christus in Bayern gegrĂŒndet. Im Jahr 1040 erhielt es eine Braulizenz, seitdem wird der Gerstensaft dort produziert.

Die zweitÀlteste funktionierende Brauerei der Welt liegt nur eine kurze Autofahrt entfernt. Im Kloster Weltenburg, 60 Kilometer nördlich von Weihenstephan, startete im Jahr 1050 das Bierbrauen.

Das grĂ¶ĂŸte Bierfestival

Wer einmal im FrĂŒhherbst in MĂŒnchen war, den verwundert dieser Rekord nicht. Das Oktoberfest in der bayerischen Landeshauptstadt findet sich im Guinness-Buch der Rekorde unter dem Titel «GrĂ¶ĂŸtes Bierfestival». Dabei geht es konkret um den Konsum und die Veranstaltung aus dem Jahr 2011. Vom 17. September bis zum 3. Oktober haben seinerzeit insgesamt 6,9 Millionen Besucher 7,5 Millionen Liter Bier getrunken. Das heißt: Jeder Besucher in den 35 Bierzelten mit 105.000 SitzplĂ€tzen hat mindestens eine Maß verzehrt.
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Die kleinste Brauerei

Wenn es nur um den Platz geht, findet sich die kleinste Brauerei Deutschlands in Berlin. Die nur 35 Quadratmeter große Schlossplatzbrauerei ist in Köpenick zu Hause, der Braumeister an sich ist nach eigenen Angaben gar nur auf zwei Quadratmetern tĂ€tig. Trotzdem fließen sechs Sorten Bier aus den ZapfhĂ€hnen. Eine Besonderheit ist das «Babylonische Bier», dessen Rezept aus dem Jahr 1762 vor Christus datiert.

Die meisten Etiketten

Ein weiterer Bier-Rekord aus Deutschland fĂŒhrt ins Frankenland nach Erlangen. Henrik Thomann steht seit 2012 mit den meisten gesammelten Bier-Etiketten im Guinness-Buch der Rekorde. Von den insgesamt 548.567 Exemplaren stammt etwa ein Drittel aus Deutschland – die anderen aus dem Rest der Welt.

Mit Material der dpa

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