Christkindlmarkt
GEMA-Streit: Keine bekannten Weihnachtssongs auf Christkindlmärkten?
Stand 17.11.23 - 15:45 Uhr
Dieses Jahr wurden die GEMA-Gebühren für Christkindlmärkte, die Weihnachtsmusik spielen, teurer. Infolgedessen entscheiden sich manche Budenbesitzer dafür, keine gebührenpflichtige Musik zu spielen. Worauf du dich einstellen musst und woran das alles liegt - wir sagen es dir!
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GEMA-Gebühren für Budenbesitzer werden teurer!
Dieses Jahr lassen sich Musik und Christkindlmärkte nicht so gut miteinander vereinbaren wie sonst, da sich manche Budenbesitzer weigern, die berechneten GEMA-Gebühren zu zahlen. Es kann also gut sein, dass du dieses Jahr bei manchen Ständen auf moderne Weihnachtssongs verzichten musst.
- Anzeige -Dass es Weihnachtsmusik nicht kostenlos gibt, ist klar und auch nichts Neues – GEMA-Gebühren muss jeder zahlen, der öffentlich Songs anderer spielt. Die Gebühren gibt es, damit die Songbesitzer auch etwas davon haben, dass ihre Lieder öffentlich gespielt werden. Das Problem jetzt ist aber, dass einige dafür nicht bezahlen wollen, weil die Gebühren teurer geworden sind!
GEMA-Gebühren wurden für Weihnachtsmärkte teurer!
Aber wieso – der Tarif wurde schließlich nicht hochgesetzt? Die Preiserhöhung liegt daran, dass die angeblich beschallten Flächen deutlich kleiner angegeben wurden, als sie tatsächlich sind und die GEMA nach gesamter Veranstaltungsfläche und nicht nur nach Beschallungsfläche berechnet wird. So wird es dieses Jahr für Betreiber also teurer.
Einige Betreiber stellen sich quer, sie wollen die Gebühren nicht zahlen und entscheiden sich für lizenzfreie Musik, für die keine GEMA-Gebühren gezahlt werden müssen oder für Christmas-Klassiker, deren Urheber schon über 70 Jahre verstorben sind – dann entfällt nämlich das Urheberrecht.
Das bedeutet: Musik wird es trotzdem geben, jedoch eventuell nicht die Lieder, die wir gerne zu Weihnachten hören, sondern die Uralt-Originalfassungen der Weihnachtshits unserer Zeit.
Um diese Summe handelt es sich
Bei dem ganzen Hin und Her geht es scheinbar nicht um so viel Geld, wie du jetzt vielleicht denkst: Von 3350 Weihnachtsmärkten müssen lediglich 35 Kunden eine Summe mehr zahlen, die sich bemerkbar macht, bei 75 Prozent änderte sich rein gar nichts am Preis, bei den anderen (ca. 35 %) handelt es sich um 100 Euro mehr – laut einer GEMA-Sprecherin. Wie es um München steht, ist derzeit unklar.
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