Wiesn
Wiesnchef will keine Rekordjagd bei Oktoberfest-Gästen
Stand 30.06.25 - 15:49 Uhr
Die Wiesn gilt als größtes Volksfest der Welt: Rund sieben Millionen Menschen strömen jährlich auf die Münchner Theresienwiese. Wann werden es zu viele?
©Foto: Peter Kneffel/dpa
90 Euro im Schnitt pro Wiesnbesuch
München (dpa) – Der neue Münchner Wiesnchef sieht Grenzen des Wachstums beim Oktoberfest. «Wir müssen nicht Rekorden hinterherjagen», sagt der Münchner Wirtschaftsreferent Christian Scharpf (SPD). «Wenn es etwas mehr als sieben Millionen Gäste sind, ist das absolut gesund.»
- Anzeige -Im vergangenen Jahr besuchten rund 6,7 Millionen Menschen das Oktoberfest. Die Rekordwiesn ein Jahr zuvor zählte 7,2 Millionen Gäste. «Immer mehr, immer höher, immer weiter ist nicht unser Fokus», sagt Scharpf. Bei zu vielen Besuchern werde es irgendwann «ungemütlich». In den Festzelten auf der Münchner Theresienwiese gibt es täglich rund 100.000 Plätze, wie der Sprecher der Wiesnwirte, Peter Inselkammer sagt.
Die allermeisten Gäste kommen aus Bayern
Im Schnitt lässt ein Wiesngast nach Angaben der Landeshauptstadt München rund 90 Euro auf dem Oktoberfest. Zusammen mit weiteren Ausgaben etwa für Übernachtungen habe der gesamte Wirtschaftswert des bekanntesten Volksfestes der Welt im vergangenen Jahr geschätzte 1,48 Milliarden Euro betragen.
Mehr als 75 Prozent der Besucher kommen nach Zahlen der Stadt aus Bayern, gut 40 Prozent wohnen direkt in der Landeshauptstadt. Nicht einmal 4 Prozent reisen aus dem Rest Deutschlands an. Rund 20 Prozent sind internationale Gäste.
Die Wiesn startet in etwas mehr als 100 Tagen am 20. September und geht bis zum 5. Oktober. Das Bier wird wieder teurer: Zwischen 14,50 und 15,80 Euro soll die Maß in diesem Jahr kosten, wie die Stadt München mitteilte. Das sind im Schnitt rund 3,5 Prozent mehr als 2024.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Wegen vieler Baustellen ändern sich in München ab 3. August zahlreiche Bus- und Tramlinien.
Wiesn 2026: KI-Kameras, neue Wege und mehr Kontrolle sollen Überfüllung verhindern.
Im August 2026 starten neue Regeln für Familien, Bahnkunden, KI, Solaranlagen und Verpackungen.
Freie Fahrt, freie Schifffahrt, freier Bergspaß: Bayern belohnt Einser
Die Stadt München verlängert ihre Allgemeinverfügung zur Einschränkung der Wassernutzung nicht. Auch die Wasser-Sparanordnung der Stadtwerke München läuft aus. Entspannung gibt es aber nur teilweise - denn die Lage beim Grundwasser bleibt weiter angespannt.
Waldbrände in Südeuropa sorgen für Unsicherheit: Das müssen Urlauber jetzt zu ihren Rechten wissen.
Vom Naturbad in München bis zum Wellenbad im Umland: Diese Freibäder in und um München sorgen für Abkühlung, Badevergnügen und echtes Sommerfeeling.
Donna Maria startet im September und bohrt für die 2. Stammstrecke drei Kilometer unter München.
Zum Augustbeginn drohen lange Staus: Der ADAC warnt vor einem besonders vollen Ferienwochenende.
Das Voting zum Jugendwort des Jahres 2026 hat begonnen. Zehn Begriffe sind noch im Rennen.
DESK
100 Tage im Amt: Krause setzt erste Akzente, doch Wohnen, Verkehr und Geldsorgen drücken weiter.
Urteil in München: Nach dem Auto-Anschlag auf eine Verdi-Demo erhält der Täter die Höchststrafe.
Am Starnberger See fallen wegen Niedrigwasser vier Haltestellen aus. Fahrgäste müssen ihre Touren neu planen.
Bayern steht ein sehr heißer Dienstag bevor. Danach steigt das Risiko für Gewitter und Waldbrände.
34-Jähriger stirbt nach Festnahme in München. LKA und Staatsanwaltschaft ermitteln.
Im Englischen Garten half die Feuerwehr München einem Mann mit schwerer Atemnot nach einem Insektenstich.
In Münchens Freibädern wartet in den Sommerferien ein kostenloses Mitmachprogramm auf Kinder und Jugendliche.













