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Streiks in der Stadt

Diese Woche wird bei der Münchner Müllabfuhr gestreikt

Stand 02.02.24 - 09:24 Uhr

Am Freitag bleiben die Mülltonnen voll und die Wertstoffhöfe geschlossen. ver.di hat zum Warnstreik aufgerufen.

Diese Woche wird bei der Münchner Müllabfuhr gestreikt
©shutterstock

Die Mülltonnen werden nicht geleert

Ein Streik jagt den nächsten. Jetzt hat die Gewerkschaft ver.di zum nächsten Warnstreik aufgerufen. Betroffen sind die Müllabfuhr, die Wertstoffhöfe und die Werkstätten in München. Die Mülltonnen werden am Freitag, 2. Februar, also nicht geleert.

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Wieso wird gestreikt?

Hintergrund ist ein Konflikt mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Bayern (KAV). In der Tarifrunde für den Öffentlichen Dienst im Frühjahr 2023 haben die kommunalen Arbeitgeber die Fortsetzung des Tarifvertrages zu flexiblen Arbeitszeitregelungen für ältere Beschäftigte (TV Flex AZ) abgelehnt. Für kommunale Beschäftigte bedeutet das: keine Möglichkeit, in Altersteilzeit zu gehen.

ver.di Bayern hat den KAV Bayern zu Tarifverhandlungen über eine Altersteilzeitregelung für die bayerischen Betriebe und Verwaltungen aufgefordert. Diese sind bisher aber abgelehnt worden.

Wieso ist die Möglichkeit für Altersteilzeitregelung für Beschäftigte beim AWM so wichtig?

„Die harte körperliche Belastung führt dazu, dass viele Beschäftigte ihren Beruf nicht bis zum regulären Rentenbeginn ausüben können. Für sie ist eine Altersteilzeitregelung der große Hoffnungsschimmer, den Übergang bis zur Rente schaffen zu können, ohne vorher Arbeitslosengeld und danach Bürgergeld beantragen zu müssen.“, so Heinrich Birner, ver.di-Geschäftsführer München.

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