Baustelle ab Mai
U3 und U6 betroffen: U-Bahn Poccistraße und Goetheplatz monatelang gesperrt
Stand 12.05.26 - 10:10 Uhr
Die U-Bahnhaltestellen Poccistraße und Goetheplatz werden monatelang gesperrt. U3 und U6 sind betroffen – es gibt Ersatzbusse, aber deutlich längere Wege.
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U3 und U6 betroffen: Acht Monate Einschränkungen wegen Sanierung
Die U-Bahnhaltestellen Poccistraße und Goetheplatz werden ab Mai geschlossen sein. Die Stationen müssen dringend saniert werden – und werden dafür über Monate komplett gesperrt. Schon ab Mai 2026 wird es die erste Vollsperrung geben.
Grund ist die gefährdete Standsicherheit der Bahnhöfe. Die Anlage stammt aus dem Jahr 1978, Teile der Konstruktion sind inzwischen stark beschädigt.
- Anzeige -So laufen die Bauarbeiten ab
Die Sanierung ist in mehrere Phasen aufgeteilt, damit die Auswirkungen auf Fahrgäste zumindest teilweise begrenzt bleiben:
- 18. Mai – 18. September 2026: komplette Sperrung
- 5. Oktober – 27. November 2026: eingleisiger Betrieb
- 12. April – 1. August 2027: erneut komplette Sperrung
Gerade in der kalten Jahreszeit soll so zumindest ein eingeschränkter Betrieb möglich bleiben, weil dann besonders viele Menschen auf die U-Bahn angewiesen sind.
Ersatzbusse im Minutentakt
Für die Zeit der Sperrung wird ein umfangreicher Ersatzverkehr eingerichtet.
Zwischen Implerstraße, Poccistraße, Goetheplatz und Sendlinger Tor fahren Busse etwa alle zwei Minuten. Zusätzlich gibt es eine Verbindung von der Implerstraße zum Hauptbahnhof im Fünf-Minuten-Takt.
Während der Phase mit eingleisigem Betrieb kommt außerdem ein Pendelzug zwischen Implerstraße und Goetheplatz zum Einsatz.
Wichtig für euch: Plant deutlich mehr Zeit ein – vor allem zu den Stoßzeiten.
Warum die Sperrung nötig ist
Die Arbeiten sind laut MVG unvermeidlich. Bereits vor einigen Jahren wurden Schäden an der Konstruktion festgestellt. Die Decke musste sogar provisorisch gesichert werden.
Neben der Stabilität geht es auch um den Brandschutz. Unter anderem wird eine moderne Entrauchungsanlage eingebaut. Die Kosten für die Sanierung liegen bei rund 62 Millionen – davon zahlt die Stadt etwa 23,5 Millionen Euro.
Auswirkungen auch für Radfahrer
Nicht nur U-Bahn-Fahrer sind betroffen: Auch der Ausbau des Radwegs an der Lindwurmstraße verzögert sich durch die Bauarbeiten um etwa ein Jahr.
Für viele Münchner heißt es in den kommenden Monaten: Umsteigen, mehr Zeit einplanen und Nerven behalten. Die Sanierung soll aber langfristig dafür sorgen, dass die U-Bahn in München sicher und zuverlässig bleibt.
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