Neuer Tarif
«Swipe + Ride»: Pilotprojekt für entspanntes Bahnfahren wird auf Regensburg ausgeweitet
Stand 12.12.22 - 13:49 Uhr
0
Ab sofort kann man mit einem einheitlichen Tarif mit dem Zug von München nach Regensburg fahren - und das entspannt per Swipe bezahlen. Alle Infos dazu hier.
©shutterstock
Kooperation von Münchner und Regensburger Verkehrsverbund
München/Regensburg (dpa/lby) – Mit einem einheitlichen elektronischen Tarif kann man ab sofort von München nach Regensburg fahren. Das Pilotprojekt «Swipe + Ride» sei vom Münchner auf den Regensburger Verkehrsverbund (RVV) ausgeweitet worden, teilte das Verkehrsministerium in München am Montag mit.
- Anzeige -
Das Angebot mache die manchmal komplizierte Suche nach dem richtigen Ticket überflüssig, erklärte Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU): Stattdessen könne man in Bus oder Bahn einsteigen, per Smartphone-App ein- und auschecken – und der Fahrpreis werde automatisch berechnet und vom Konto abgebucht.
Neuer landesweiter Tarif
Vor einem Jahr war «Swipe + Ride» als Modellversuch im Münchner Verkehrsverbund (MVV) gestartet worden. Nun kann man es auch im RVV oder bei Fahrten von einem in den anderen Verbund nutzen. Das Projekt sei ein erster Schritt zu einem landesweiten elektronischen Tarif, sagte MVV-Geschäftsführer Bernd Rosenbusch. Nach Angaben des Verkehrsministeriums richtet sich das Angebot vor allem an Gelegenheitsfahrer, für die sich ein Fahrkarten-Abo nicht lohnt.
An dem Projekt beteiligen sich der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV), der Verkehrsverbund Großraum Ingolstadt (VGI) und der Regensburger Verkehrsverbund (RVV) sowie die Eisenbahnverkehrsunternehmen DB Regio, agilis, Bayerische Regiobahn und Länderbahn. Der Freistaat Bayern unterstützt das Projekt «eTarif in der Modellregion Donau-Isar» nach Angaben des Ministeriums mit rund 500 000 Euro.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Am Starnberger See fallen wegen Niedrigwasser vier Haltestellen aus. Fahrgäste müssen ihre Touren neu planen.
Bayern steht ein sehr heißer Dienstag bevor. Danach steigt das Risiko für Gewitter und Waldbrände.
34-Jähriger stirbt nach Festnahme in München. LKA und Staatsanwaltschaft ermitteln.
Im Englischen Garten half die Feuerwehr München einem Mann mit schwerer Atemnot nach einem Insektenstich.
In Münchens Freibädern wartet in den Sommerferien ein kostenloses Mitmachprogramm auf Kinder und Jugendliche.
Wegen vieler Baustellen ändern sich in München ab 3. August zahlreiche Bus- und Tramlinien.
Wiesn 2026: KI-Kameras, neue Wege und mehr Kontrolle sollen Überfüllung verhindern.
Im August 2026 starten neue Regeln für Familien, Bahnkunden, KI, Solaranlagen und Verpackungen.
Freie Fahrt, freie Schifffahrt, freier Bergspaß: Bayern belohnt Einser
Die Stadt München verlängert ihre Allgemeinverfügung zur Einschränkung der Wassernutzung nicht. Auch die Wasser-Sparanordnung der Stadtwerke München läuft aus. Entspannung gibt es aber nur teilweise - denn die Lage beim Grundwasser bleibt weiter angespannt.
DESK
Netflix sucht bis zu 4.000 Komparsen für einen neuen Oktoberfest-Film in München.
München bewirbt sich um das Champions-League-Finale 2028 in der Allianz Arena. Die UEFA entscheidet im September.
Bayern gewinnt in Heidenheim. Doch nach dem Spiel dreht sich alles um Jamal Musiala.
Polizeischuss in Schwabing: Ein 14-Jähriger mit Softair-Waffe wurde schwer verletzt. Das LKA ermittelt.
Neue Details zum Dreamliner-Zwischenfall in München zeigen, wie ernst die Lage am Flughafen wirklich war.
100 Tage im Amt: Krause setzt erste Akzente, doch Wohnen, Verkehr und Geldsorgen drücken weiter.
Urteil in München: Nach dem Auto-Anschlag auf eine Verdi-Demo erhält der Täter die Höchststrafe.












