Radfahren in München
Stadtrat stimmt Radentscheid zu
Stand 24.07.19 - 16:21 Uhr
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Über 160.000 Münchner haben für das Bündnis Radentscheid unterschrieben. Jetzt hat auch der Stadtrat grünes Licht für Altstadt-Radlring und Co. gegeben.
© Foto: Radentscheid München
Freie Fahrt für Münchner Radlfahrer
Am Mittwoch, 24. Juli, hat der Münchner Stadtrat mehrheitlich für die beiden Bürgerbegehren des Radentscheids München gestimmt. Zuvor sind mehr als 160.000 Unterschriften für sichereres Radfahren und einen Altstadtradlring gesammelt worden.
- Anzeige -Ein engmaschiges Radverkehrsnetz, sichere Kreuzungen und Parkmöglichkeiten. Das hat das Bündnis Radentscheid mit zwei Bürgerbegehren gefordert und damit bei vielen Münchnern und Münchnerinnen ins Schwarze getroffen.
Mit insgesamt über 160.000 gesammelten Stimmen innerhalb von drei Monaten ist es das erfolgreichste Bürgerbegehren Münchens. Um im Stadtrat besprochen zu werden wären eigentlich pro Begehren nur 33.000 Stimmen nötig gewesen.
Weil es immer mehr Radfahrer und auch Rad-Unfälle gibt, fordert das Bündnis Radentscheid, dass das Radfahren in München sicherer wird.
Dazu sieht das erste Bürgerbegehren unter anderem breitere Radwege an großen Straßen und Radschnellwege vor.
Beim zweiten Bürgerbegehren geht es um den Altstadt-Radlring, für den der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) bereits ein Konzept veröffentlicht hat. Außerdem sollen die Forderungen schon bis 2025 umgesetzt werden.
Bürgermeister Reiter äußerte, dass es ihm mit dem Ausbau des Radverkehrs ernst sei, die Ziele der Bürgerbegehren im Detail die Stadt jedoch vor große Herausforderungen stellen würden. Hierzu gehöre zum Beispiel die vorgesehene Mindestbreite der Radwege im Altstadt-Radlring bis 2025 zu realisieren.
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