Mietenstopp in München
München verlängert Mietenstopp für städtische Wohnungen
Stand 06.12.23 - 18:07 Uhr
Der Stadtrat hat den Mietenstopp für städtische Wohnungen offiziell bestätigt - und das unbefristet. Betroffen sind rund 170.000 Münchner.
©GEWOFAG
Über 170.000 Münchner profitieren vom Stopp
Betroffen sind Wohnungen der Gewofag und der GWG München, die ab Januar zur Münchner Wohnen fusionieren. Die Mieten dort bleiben nach Angaben Reiters für frei finanzierte Wohnungen bei durchschnittlich 7,92 Euro pro Quadratmeter eingefroren, bei öffentlich geförderten Wohnungen seien es 6,45 Euro.
Mieterverein begrüßt den Mietenstopp
Nach Angaben des Planungsreferats soll die Mieterstruktur der Wohnungen bis Ende 2026 evaluiert werden. Zudem wolle man rechtssichere Vorschläge machen, um bei Mieterhöhungen je nach Einkommen der Haushalte differenzieren zu können. Anschließend werde der Stadtrat erneut über eine Fortsetzung des Mieten-Stopps entscheiden. Nach Angaben der SPD-Fraktion leben in den städtischen Wohnungen viele Pflegekräfte, Erzieherinnen, Straßenreiniger und Mülllader.
Der Mieterverein München begrüßte die Entscheidung, sieht aber auch die Bundesregierung in der Pflicht. Für einen deutschlandweiten Mietenstopp brauche es eine Regelung auf Bundesebene, wie sie die Kampagne Mietenstopp fordere, schrieb der Verband. «Die FDP muss sich in Sachen Mieterschutz dringend bewegen.»
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