Tierische Zugbegleiter
S-Bahn München: Hunde für mehr Sicherheit
Stand 20.04.17 - 14:57 Uhr
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Gewalt in Zügen kommt häufig vor. Oftmals sind die Zugbegleiter davon betroffen. Jetzt hat die Deutsche Bahn ihr Sicherheitskonzept geändert und will so für mehr Sicherheit sorgen.
Für höhere Sicherheit in den Zügen: DB will mehr Sicherheitspersonal einsetzten
Im November wurde ein Junge in der S-Bahn sexuell belästigt. Im Dezember wurde ein Münchner in der S-Bahn brutal zusammengeschlagen. Auch Fahrkartenkontrolleure werden von den Fahrgästen oft beschimpft, bespuckt oder gar körperlich angegriffen. Gewalt in Zügen oder S-Bahnen ist keine Seltenheit mehr, vor allem bei Fußballspielen oder während der Wiesn. Das soll sich in Zukunft ändern.
Die Deutsche Bahn hat das Sicherheitskonzept neu überarbeitet. Fahrgäste sollen sich in Zukunft sicherer fühlen und brutale Angriffe verhindert werden.
- Anzeige -Zugbegleiter immer öfter die Opfer
Seit die Deutsche Bahn an Videoüberwachung aufgerüstet hat, ist der Vandalismus zurückgegangen. Über 4.000 Kameras sind allein in der Münchner S-Bahn verbaut. Und das soll noch ausgebaut werden.
Im Jahr 2016 wurden 420 Bahnmitarbeiter in Bayern angegriffen – das sind 60 mehr als 2015. Die häufigsten Angriffe passieren bei Fahrkartenkontrollen. So passierte zum Beispiel schon häufig, dass den Fahrkartenkontrolleuren der Kaffee des Schwarzfahrenden über gegossen wurde.
Deutsche Bahn sucht Azubis mit Hunden
Zum besseren Schutz für Zugbegleiter und Fahrgäste ist die Deutsche Bahn jetzt auf der Suche nach Mitarbeitern mit Hunden. Die Tiere sollen kniehoch sein und in Sondersituationen helfen und Täter abschrecken.
Für diese spezielle Aufgabe werden sie extra ausgebildet und müssten im Einsatz einen Maulkorb tragen. Die Deutsche Bahn sucht für diese neue Aufgabe 40 Azubis für eine intensive Ausbildung zur „Fachkraft für Schutz und Sicherheit".
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