Münchens Leihräder
oBikes verschwinden aus München
Stand 27.03.18 - 15:05 Uhr
0
Gelbe Leihräder wirst du in München bald deutlich weniger finden. Ein Großteil der oBikes wird wieder eingesammelt.
© Foto: oBike
Umstrittene Leihräder werden eingesammelt
Still und leise wurde München im August 2017 mit 6.800 oBikes überflutet. Die gelben Leihräder, die über Nacht überall in der Stadt verteilt wurden, waren von Anfang an sehr umstritten. So kritisierten viele Münchner, dass die Fahrräder nur schlecht ausgestattet sind und insgesamt eher billig wirken. Nun sollen ab dem 4. April knapp 6.000 oBikes wieder eingesammelt werden.
- Anzeige -Darum verschwinden die oBikes aus der Stadt
Grund für das Einsammeln der Fahrräder ist die anhaltende und mutwillige Zerstörung. oBikes werden in München nicht nur oft auf den Kopf gestellt und beschädigt, sondern ebenfalls in die Isar geworfen oder in Bäume gehangen. Da die nun anfallenden Wartungskosten für alle beschädigten Leihräder zu hoch sind, sieht das Unternehmen der gelben Räder das Einsammeln als einzig mögliche Konsequenz.
Doch oBikes werden nicht komplett von der Bildfläche verschwinden. Die in München eingesammelten Räder sollen in anderen Städten verteilt werden. Wohin genau die Leihräder kommen, steht derzeit aber noch nicht fest.
Weitere Leihrad-Alternativen
Unter die gelben oBikes mischen sich in München aber auch einige blau-silberne Fahrräder der MVG. Knapp 1.500 MVG Räder sind in der ganzen Stadt verteilt, hauptsächlich an U-Bahn-Höfen und zentralen Plätzen. Doch auch die Deutsche Bahn oder Nextbike unterstützen mit Leihrädern das Münchner Bike-Sharing-Netzwerk.
Das könnte dich auch interessieren: Münchens Leihfahrrad-Anbieter im Überblick
Mehr Beiträge und Themen
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
DESK
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.








