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Rätsel um grüne Farbe

Nymphenburger Schlosskanal in giftgrün

Aktualisiert 20.09.2019 - 15:57 Uhr

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Im Münchner Stadtteil Nymphenburg haben Unbekannte den Schlosskanal giftgrün eingefärbt. Das sagt die Polizei zu dem Vorfall.

Nymphenburger Schlosskanal in giftgrün

Foto: Polizei München

Angestellter entdeckt ungewöhnliche Verfärbung

Am Freitagvormittag hat ein Mitarbeiter der Schlösser- und Seenverwaltung eine ungewöhnliche Verfärbung im Schlosskanal bemerkt und daraufhin die Polizei alarmiert. Gegen 12 Uhr war die Färbung dann jedoch wieder verschwunden. Um was für einen Farbstoff es sich dabei handelte, ist bisher noch unbekannt.

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Ähnlicher Vorfall auch in Zürich

Die Münchner Polizei geht wegen eines ähnlichen Vorfalls kurz zuvor in Zürich davon aus, dass es sich auch beim grün eingefärbten Nymphenburger Schlosskanal um eine Aktion von Klimaaktivisten handelt. In Zürich hatten sich Klimaaktivisten der Gruppe "Extinction Rebellion Zürich" auf Facebook zur grünen Einfärbung des Flusses Limmat bekannt. Nach Angaben der Klimaaktivisten handelte es sich bei der Farbe lediglich um den Farbstoff Uranin. Uranin ist eine harmlose Farbe, die dazu verwendet wird, um Lecks in Wänden und Leitungen aufzuspüren – gesundheitlich also unbedenklich. Jedoch: auch wenn es sich bei der Farbe im Nymphenburger Schlosskanal um Uranin gehandelt haben sollte, muss wegen Gewässerverunreinigung ermittelt werden.

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Polizei sucht nach Zeugen

Wer hat im angegebenen Zeitraum am Nymphenburger Schlosskanal Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 43, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Bekennerschreiben zur Einfärbung des Nymphenburger Schlosskanals aufgetaucht

Hinter der Einfärbung des Nymphenburger Schlosskanal, steckt vermutlich ein Klimaaktivist, wie die Polizei bereits vermutet hat. Denn es ist ein anonymes Bekennerschreiben aufgetaucht, in welchem sich der Klimaaktivist unter dem Alias „König“, zu der Tat bekennt. Er bezeichnete sich in diesem selbst als Klimaaktivist und Unterstützer der Fridays-for-Future-Bewegung. Ob er wirklich hinter der Tat steckt, muss jedoch erst geklärt werden.

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