Einsamer Tod
Münchnerin liegt zwei Jahre lang tot in Wohnung
Stand 27.03.17 - 11:31 Uhr
0
Grausiger Fund in der Cimbernstraße: Beamte der Polizei München finden eine Frau tot in ihrer Wohnung. Offenbar lag sie dort bereits zwei Jahre lang.
Wie die Polizei München mitteilt, meldete sich ein Anwohner aus der Cimbernstraße im Münchner Stadtteil Mittersendling am vergangenen Samstag in der Einsatzzentrale.
Aufmerksamer Nachbar
Er schilderte den Beamten, dass er seine Nachbarin, eine ältere Dame, schon seit einem längeren Zeitraum nicht mehr gesehen hat. Auch auf sein Läuten hin öffne niemand die Türe.
Die Polizisten veranlassten daraufhin die Öffnung der Wohnung. Dort fanden sie die 91-jährige Frau tot auf.
- Anzeige -Einsamer Tod
Eine Untersuchung der Rechtsmedizin ergab, dass die Frau vermutlich rund zwei Jahre lang dort tot gelegen haben muss. Es ist davon auszugehen, dass die 91-Jährige bereits im April 2015 in ihrer Wohnung verstarb und erst jetzt – im März 2017 – dank des aufmerksamen Nachbarn gefunden wurde. Ohne ihn läge die Dame vermutlich immer noch dort.
Mehr Beiträge und Themen
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
Neue Regeln in Laim: Welche S-Bahnen halten, wo ihr umsteigen müsst und was beim Ticket gilt.
München bewirbt sich um das Champions-League-Finale 2028 in der Allianz Arena. Die UEFA entscheidet im September.
Bayern gewinnt in Heidenheim. Doch nach dem Spiel dreht sich alles um Jamal Musiala.
Polizeischuss in Schwabing: Ein 14-Jähriger mit Softair-Waffe wurde schwer verletzt. Das LKA ermittelt.
Neue Details zum Dreamliner-Zwischenfall in München zeigen, wie ernst die Lage am Flughafen wirklich war.
100 Tage im Amt: Krause setzt erste Akzente, doch Wohnen, Verkehr und Geldsorgen drücken weiter.
DESK
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot










