Luxusflüge
Mit dem Privatjet vom Münchner Westen in den Münchner Osten fliegen
Stand 14.03.24 - 08:19 Uhr
Jetset oder einfach nur Banane: Immer mehr Menschen fliegen mit dem Privatjet Kurzstrecken von nur 50 Kilometern.
©shutterstock
Mit dem Luxus-Jet zur Arbeit
Mit der Pandemie fing es plötzlich an, dass immer mehr Menschen mit dem Privatjet von A nach B geflogen sind, und das bei Strecken von nur 50 km.
- Anzeige -Um zum Flughafen München im Erdinger Moos zu kommen, gibt es normalerweise zwei Möglichkeiten: entweder du fährst mit dem Auto oder du setzt dich in die S-Bahn. Wenn du von Oberpfaffenhofen aus dorthin kommen möchtest, gibt es eine dritte Alternative, die sich aber nicht jeder leisten kann: der Privatjet. Seit der Pandemie gibt es aber tatsächlich immer mehr Menschen, die das machen. Der Flug dauert nur 20 Minuten.
3000 Euro für einen Flug
Ein Luxusanbieter bietet für Superreiche eine weitere Alternative: Du kannst für 3000 Euro einen Privatjet mieten, der dich von Oberpfaffenhofen zum Münchner Flughafen bringt. Wer noch mehr Luxus möchte: Für 15.800 Euro gibt’s eine Maschine für 16 Personen inklusive warmer Mahlzeit. Weil der Flug aber nur 20 Minuten dauert, kann es mit dem Essen etwas stressig werden.
Zahl der Flüge hat sich verfünffacht
Laut einer Studie der Umweltorganisation Greenpeace hat sich die Anzahl der Flüge seit der Corona-Pandemie verfünffacht. 2020 hat es auf der Strecke zwischen Oberpfaffenhofen und dem Münchner Flughafen ca. 32 Flüge gegeben, 2022 waren es dann schon 133 Flüge. Greenpeace findet es absurd, dass Superreiche für diese kurze Strecke ins Flugzeug steigen. Ein Privatjet verursache pro Insasse und zurückgelegtem Kilometer ca. zehnmal so viele CO₂-Emissionen wie ein konventioneller Linienflug und 50-mal so viel wie die Bahn.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Hunderttausende Pendler müssen in München kommende Woche schon wieder nach Alternativen zum ÖPNV suchen.
Es geht wieder los: die Starkbierfeste in München. Wir zeigen dir, wo sie stattfinden und wann du dabei sein kannst.
Im Urwaldhaus klammert sich das Schimpansenbaby an Mama Zenta und wirft erste neugierige Blicke – ein niedlicher Anblick für Gäste im Münchner Tierpark Hellabrunn.
Ein Gericht ordnet an, dass an der Landshuter Allee in München langsamer gefahren werden muss. Trotzdem will der Oberbürgermeister erst mal nichts ändern. Jetzt erhöht die Gegenseite den Druck.
Hast du schon mal was richtig Cooles bei einer Versteigerung ergattert? Am 25. Februar 2026 hast du wieder die Chance! Die MVG versteigert jede Menge Fundsachen, die in U-Bahn, Tram und Bus liegengeblieben sind.
Tempo 50 oder Tempo 30 auf der Landshuter Allee? Jetzt gab es ein neues Urteil am Münchner Verwaltungsgericht.
Am Faschingsdienstag wird es besonders bunt im Tierpark: verkleidete Kinder bis 14 Jahre kommen kostenlos in den Tierpark Hellabrunn.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat einen weiterentwickelten Reformkatalog vorgestellt, der den Erwerb der Fahrerlaubnis vor allem günstiger machen soll.
Am Handy mit einem Klick die Steuererklärung machen? Was lange wie ein unerfüllbarer Wunsch klang, soll ab Juli möglich werden. Zumindest für die ersten Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland.
Wie ein Kühlschrank auf minus 273 Grad für Hoffnung auf staufreie Städte und schnellere Medikamentenforschung sorgt. Und warum Bankdaten trotzdem noch sicher sind.
DESK
Giesinger Bräu plant seine Bierrevolution: Brauerei-Chef Steffen Marx kündigte an, einen Bürgerentscheid anzustoßen, um sein Bier ab 2027 auf der Wiesn ausschenken zu dürfen.
Eine Mutter aus München-Giesing hat sich an Larissa gewandt – mit einer Bitte, die ans Herz geht. Jede Unterstützung hilft!
Zimmerbrand in der Schwanthalerstraße: Feuerwehr war im Einsatz, Vollsperrung. Mittlerweile ist der Brand unter Kontrolle und alle betroffenen Personen wurden gerettet.
Zwei Anwohner der Landshuter Allee erstreiten langsameres Fahren am Mittleren Ring für bessere Luft - doch die Stadt München will das Tempolimit nicht ändern. Jetzt hofft sie auf die nächste Instanz.
Die Eisbachwelle im Englischen Garten ist zurück! Überraschende Wende nach Surfverbot. Erfahre mehr über den Testbetrieb und die geplante Demo.
„All good things come to an end.“ Nach fast zehn Jahren muss der Blitz Music Club nun seine Türen schließen.
Die Debatte über Social-Media-Verbote für Kids läuft auf Hochtouren. Allen voran schaltet sich der Kanzler ein. Doch kann ein Verbot alleine ausreichen?