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Oktoberfest

Keine Bierpreis-Bremse für die Wiesn

Aktualisiert 19.05.2017 - 22:01 Uhr

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Doch kein Aufatmen für Wiesn-Gäste: Der Stadtrat hat sich gegen eine Bierpreis-Bremse entschieden.

Keine Bierpreis-Bremse für die Wiesn

Stadtrat entscheidet sich gegen eine Deckelung des Bierpreises auf dem Oktoberfest

In einer Sitzung am 17. Mai 2017 hat der Stadtrat entschieden: Es wird keine Bierpreis-Bremse auf der Wiesn geben!

Bierpreisbremse war Vorschlag von Bürgermeister Josef Schmid

Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) hatte die Idee, eine Bierpreis-Bremse für das Oktoberfest einzuführen. Die Bayerische Landeskartellbehörde hatte den Plan für rechtlich zulässig erklärt. Er sah vor, dass das Bier für die nächsten drei Jahre 10.70 Euro kosten sollte – der Preis von der vergangenen Wiesn 2016. Mit dem festen Bierpreis sollte verhindert werden, dass die Wirte ihre Mehrkosten durch die Sicherheitsauflagen an die Wiesn-Besucher weitergeben.

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Umsatzpacht für Wiesn-Wirte

Von Seiten der Wiesn-Wirte gab es vehemente Kritik an den Plänen von Joseph Schmid. Mit der Entscheidung des Stadtrats darf der Bierpreis nun wieder erhöht werden. 

Allerdings werden die Wirte künftig über eine Umsatzpacht zur Kasse gebeten. Auch die meisten Schausteller müssen bis zu 30 Prozent mehr Standgebühren zahlen. Ein zusätzlicher Tag für das Oktoberfest wurde vom Stadtrat abgelehnt. 


Das Exklusivinterview zur Bierpreisbremse mit Bürgermeister Josef Schmid hier in voller Länge zum Nachhören:

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