Münchner Schule
Heizungsdrama am Luitpold-Gymnasium: Viel Aufregung um (fast) nichts
Stand 09.01.25 - 11:07 Uhr
Anfang der Woche kam es zu der Meldung, die Heizung im Luitpold-Gymnasium wäre ausgefallen - und Kinder müssten im Klassenzimmer frieren. Schlussendlich war aber klar: kein großer Defekt und ein paar Missverständnisse in der Kommunikation.
©shutterstock – Symbolbild
Was war los beim Münchner Luitpold-Gymnasium?
Was zunächst wie ein großes Problem erschien, entpuppte sich am Ende als eine Sache der Kommunikation: Am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien meldete die Direktorin des Münchner Luitpold-Gymnasiums einen Heizungsausfall – daraus wurde ein großes Thema in der Münchner Medienlandschaft. Was war wirklich los?
- Anzeige -Viele Münchner Medien berichten vom Bibbern bei 14 Grad
Am Montagabend informierte die Direktorin die Eltern per Brief: Die Schüler müssten am nächsten Tag mit besonders warmer Kleidung erscheinen, da die Heizung im Schulgebäude ausgefallen sei. Sie erklärte, dass ein geplanter Reparaturtermin während der Ferien abgesagt wurde und die Temperaturen am ersten Schultag lediglich 14 Grad betragen würden.
Diese Nachricht sorgte für Unruhe unter Eltern, Lehrern und Schülern – und wurde von Münchner Medien aufgegriffen.
Stadt erklärt: Kein großer Defekt, aber Ventiltausch nötig
Doch laut dem Bildungsreferat der Stadt München handelte es sich um ein Missverständnis.
Sprecherin Dr. Inga Heins erklärte gegenüber 95.5 Charivari:
„Die Heizung war nicht langfristig defekt, sondern während der Ferien lediglich heruntergedreht, um Energie zu sparen. Beim Hochfahren der Heizung in der Nacht von Montag auf Dienstag kam es zu einer Fehlermeldung. Ein Ventil musste ausgetauscht werden. Der Austausch erfolgte am Mittwoch, 8. Januar.“
Mit diesen Aussagen konfrontiert, hieß es dann auch vom Luitpold-Gymnasium: Der Elternbrief sei ein Fall von „Misskommunikation“ gewesen. Es handelte sich nicht um einen großen Defekt – dennoch musste aber etwas an der Heizung repariert werden.
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