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Hunde-Tod in Dachau

Ast durch Lunge gebohrt – Hund"Adi" doch nicht erschossen

Aktualisiert 29.08.2017 - 17:24 Uhr

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Beim Gassi gehen hat sich ein Hund in der Nähe von Dachau tödlich verletzt. Die Polizei ging zunächst davon aus, dass der zweijährige Weimaraner erschossen wurde.

Ast durch Lunge gebohrt – Hund"Adi" doch nicht erschossen

Polizei vermutete zunächst eine Schusswunde

Die 44-jährige Hundebesitzerin aus Plixenried (Gemeinde Altomünster) geht am Samstag gegen 17:30 Uhr mit ihrem zwei Jahre alten Weimaraner Adi spazieren. Damit der Hund genug Auslauf bekommt, fährt sie mit dem Fahrrad. Adi läuft vor oder neben ihr her. Auf dem Rückweg hört sie an einem noch unbewaldeten Wegstück ein undefinierbares Geräusch.

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Ein Vogel schreckt aus dem Wald und fliegt davon. Adi liegt auf dem Boden. Die Halterin denkt zuerst, dass er sich nach dem ausgiebigen Spaziergang ausruhen möchte. Doch dann entdeckt sie eine blutende Verletzung bei Adi. Sie holt ihren Mann dazu, doch jede Hilfe kam zu spät für Adi. 

Doch keine Schusswunde

"Die Wunde konnte eindeutig als Schusswunde identifiziert werden", äußerte sich zunächst ein Polizeisprecher. Der Hund lief weder im Wald herum, noch wilderte er. Die große Frage nach dem Warum blieb zunächst offen, vom vermeintlichen Täter fehlte jede Spur. Nach genauerer Untersuchung stellte sich schließlich heraus, dass sich ein 15 Zentimeter langer Ast in den Körper des Hundes gebohrt und dabei die Lunge verletzt hatte. Ein Projektil konnte nicht gefunden werden. Das Tier war an dem Ast verendet. Die Suche nach Zeugen wurde von der Polizei eingestellt.

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