Neue Masche der Betrüger
Vorsicht: Gefälschte E-Mails von Amazon im Umlauf
Stand 24.01.23 - 14:52 Uhr
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Immer wieder kursieren Phishing-E-Mails mit Absender der Verkaufsplattform Amazon mit der Aufforderung seine Daten zu erneuern oder die Bankdaten einzugeben. Wie man sie erkennt und was man tun kann.
So erkennst du falsche E-Mails
Du bekommst eine E-Mail von deinem Amazon Kundenservice. Der Betreff lautet: „Legitimierung“, „Nachricht von Ihrem Amazon Kundenservice“ und „Wichtig: Nutzerkonto gesperrt“. ACHTUNG, diese E-Mails sind nicht von Amazon! Es handelt sich hierbei um sogenannte Phishing-E-Mails von Betrügern. Das Design der E-Mails ist oft so gut gefälscht, dass man keinen Unterschied erkennen kann, ob es sich um eine echte Mail handelt oder nicht. Dazu kommt, dass darin auf eine Website verlinkt wird, die von der echten Amazon-Website kaum zu unterscheiden ist.
Diese E-Mails weisen darauf hin, die Benutzerdaten zu aktualisieren, sonst wird das Konto gesperrt und es fällt eine Gebühr von 50 Euro an. Oder es wurden nicht autorisierte Bezahlungen festgestellt, für die die Kontodaten überprüft werden müssen. Das sind nur Vorwände, um dich in die Phishing-Falle zu locken.
- Anzeige -Was ist Phishing?
Phishing ist eine Wortkombination aus "Password" und "fishing". Es steht für das Stehlen von Passwörtern und wird meist im großen Stil in eine E-Mail verpackt. Über einen gefälschten Link wollen Betrüger an Passwörter, Bankdaten oder ähnliches kommen.
So können Phishing Nachrichten von Amazon aussehen
Sehr geehrter Amazon-Kunde,
Der § 42-42a verpflichtet uns Ihre Kundendaten zu überprüfen, deshalb bitten wir Sie Ihre Daten in unserem automatischen Datenabgleich zu verifizieren.
Hierzu bitten wir Sie ihre Daten in einem kurzen Verifizierungsprozess zu bestätigen.
Bitte achten Sie auf korrekte Eingabe Ihrer Daten.
Sollte das System Abweichungen zu den bereits hinterlegten Informationen feststellen ist eine Legitimation nur noch über den Postweg möglich.
Weiter zur Bestätigung
Vielen Dank für Ihr Verständnis in dieser Angelegenheit.
Dies ist eine automatisch versendete Nachricht.
Bitte antworten Sie nicht auf dieses Schreiben, da die Adresse nur zur Versendung von E-Mails eingerichtet ist.
ODER
Guten Tag Max Mustermann,
Ihr Kundenkonto wurde aufgrund von ungewönlichen Aktivitäten von unserem System automatisch deaktiviert. Wir teuer festgestellt, dass Ihre persönlichen Daten inkorrekt sind. Diese Bestätigung dient dazu, Ihre Daten mit den hinterlegten Informationen zu vergleichen.
Um Ihr Konto wieder zu aktivieren, führen Sie bitte über den unten aufgeführten Link die
Bestätigung aus. Bei einer Übereinstimmung und Identifizierung der hinterlegten Daten
können Sie sich wie gewohnt wieder einloggen.
Sie haben ab Erhalt dieser E-Mail eine Frist von sieben Tagen.
Sollten Sie keine Identifizierung durchführen, wird dies von einem unserer Mitarbeiter manuell überprüft. Für die manuelle Überprüfung erheben wie eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 49,95 EUR.
Jetzt Konto reaktivieren
Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Verständnis in dieser Angelegenheit.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Kundenservice
Diese E-Mails sehen zum Verwechseln ähnlich mit echten Amazon-Nachrichten aus. Der Stil, die Farben, die Links – alles in der Corporate Identity des Händlers.
[MD_Portal_Script ScriptID="6381441" location="leftALone"]So erkennst du gefälschte Amazon-Nachrichten
Amazon selbst hat zu diesem Thema Stellung genommen. Sie erklären wie folgt die Unterscheidungsmerkmale der echten und gefälschten E-Mails.
Amazon E-Mails und SMS-Benachrichtigungen…
- …fragen dich niemals nach persönlichen Informationen oder bitten um Datenverifizierung über einen Link in der E-Mail oder SMS.
Benötigte Daten müssen immer über die amazon.de Website eingegeben werden.
- …enthalten keinen Anhang oder Aufforderungen, eine Software zu installieren.
- …betreffen nur Bestellungen, die du tatsächlich über unsere Website getätigt hast.
Wenn du dir unsicher bist, kannst du immer in deinem Kundenkonto unter Meine Bestellungen nachsehen, ob diese Bestellung von deinem Konto aufgegeben wurde.
- …verlinken nur auf Websites, die mit http:// "xyz."amazon.de beginnen.
Vor der Endung "amazon.de" steht immer ein Punkt. Seiten wie "payments-amazon.de" gehören nicht zu Amazon. Außerdem benutzt Amazon auch niemals IP-Adressen (eine Ziffernfolge) vor der Endung, wie "http://123.456.789.123/amazon.de/".
- …sind korrekturgelesen.
Rechtschreib- oder Grammatikfehler sind wirklich sehr selten.
So schütze ich mich
Kannst du mithilfe der oben genannten Punkte eine Phishing E-Mail erkennen, dann klicke auf keinen Fall auf den in der E-Mail mitgeschickten Link. Neben der Datenabfrage können auch gefährliche Viren auf den PC geladen werden. Sollte es dennoch zu spät sein und der Link bereits geöffnet worden sein, dann besuche den Hilfebereich deines Amazon-Kundenkontos „Mein System schützen“, und erfahre mehr über Sicherheitsmaßnahmen.
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