Radio-Frequenzen
95.5 Charivari in Skandinavien? So konnte uns ein Hörer in Finnland über UKW hören
Stand 26.08.24 - 08:34 Uhr
Du schaltest durch die Radiosender und wirst auf einmal von einem italienischen Radiosender unterhalten. Welches Phänomen dahinter steckt, erfährst du hier.
©Shutterstock.com
95.5 Charivari hören auf der ganzen Welt
Man könnte meinen, es ist möglich, unseren Münchner Radiosender von überall zu hören. Kürzlich hat uns nämlich eine E-Mail aus Finnland erreicht, genauer gesagt von der 1.850 km entfernten Insel Kökar. Ein Hörer hat von dort unseren Radiosender über die klassische UKW-Frequenz 95.5 empfangen. Das Ganze klang dann in dieser weiten Entfernung so:
©Privat/95.5 Charivari Hörer Jim aus Finnland
- Anzeige -UKW-Radio im Ausland: Wie ist das überhaupt möglich?
Du kennst es vielleicht selbst, dass du im Sommer ab und zu einen italienischen oder spanischen Radiosender hörst. Das ist genau das gleiche Prinzip wie bei unserem Finnen. Es handelt sich um sporadische Sprünge in der Ionosphäre. Die Signale, die dann entstehen, können zwar sehr stark sein, sind aber nur in einem begrenzten Bereich zu empfangen. Dieser Bereich befindet sich typischerweise in Richtung +1 Grad, mit einer Entfernung von 1200 bis 2200 km Entfernung. Man muss also wirklich Glück haben, um diese Signale zu empfangen. Für uns bedeutet das, wir können Radio von unseren südlicheren Nachbarn hören, für Finnen bedeutet das, sie können 95.5 Charivari hören.
Um diese Signale empfangen zu können, basteln sich sogenannte Radio-Hobbyisten extra für solche Fälle besondere Antennen. Damit war es eben auch möglich, 95.5 Charivari auf der Frequenz 95.5 MHz in Finnland zu empfangen.
Im Sommer tritt dieses Phänomen recht häufig, fast sogar täglich auf. Es hält im Normalfall nur einige Minuten an, kann aber in manchen Fällen auch für mehrere Stunden andauern.
Damit du dich außerhalb Münchens aber nicht auf dieses Phänomen verlassen musst, kannst du natürlich ganz entspannt in unsere Web-Channels schalten – und hast hier sogar noch mehr Auswahl ;-)
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
DESK
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.








