Schutz vor Giftködern
Giftköder: Wie du deinen Hund vor Fallen schützen kannst
Stand 02.02.23 - 14:05 Uhr
Immer häufiger werden Giftköder in Parks oder Waldstücken gefunden. Um Hunde vor diesen lebensgefährlichen Lockmitteln zu bewahren, haben wir einige Tipps für dich.
©Foto: shutterstock
So solltest du dich im Ernstfall verhalten
In den letzten Jahren werden immer öfter mutwillig Vergiftungen an Hunden verübt. Dabei werden die Hunde durch vermeintliche Leckerlis angelockt, welche jedoch gesteckt oder präpariert sind. Einer der häufigsten Köder ist zum Beispiel ein Fleischbällchen, das mit scharfkantigen Scherben, Nägeln, Rasierklingen oder Stacheldraht versehen ist.
- Anzeige -Ebenso gebräuchlich sind in Rattengift getränkte oder mit Schneckenkorn bestreute Leckereien, die den Hunden direkt gegeben werden können. Außerdem werden manchmal auch Medikamente wie Sedativum und Herzrowtten verwendet, die Hunde töten können.
Die Täter platzieren ihre Köder am liebsten in öffentlichen Parks oder im Wald zwischen Büschen oder im hohen Gras, sodass die Menschen sie nicht sehen und nur der Hund sie erschnüffelt. Viele Gifte wirken bereits, wenn sie nur eingeatmet oder angeschleckt werden.
- Anzeige -So schützt man Hunde vor Giftködern:
- Erziehung schon im Welpenalter – Anti Giftköder Training
- Aufmerksame Beobachtung des Hundes beim Spazierengehen
- Beschäftigung des Hundes beim Freigang
- immer genug Futter anbieten
- Mit Schutznetz spazieren gehen
- Orte meiden, an denen Giftfunde gemacht wurden
- > App nutzen, um Funde einzutragen und Hunde zu schützen
Wie merke ich, dass der Hund vergiftet wurde?
- beginnt langsam zu torkeln und zu verkrampfen
- starker Speichelfluss
- Blut im Maul
- Bei der Aufnahme von Rattengift oder ähnlichem zeigen Hunde erstmal keine Vergiftungserscheinungen. Diese Substanzen führen letztendlich nach Tagen erst zu einer tödlichen Einblutung und lassen den Hund qualvoll innerlich verbluten.
Wie verhalte ich mich im Ernstfall?
- Tierarzt aufzusuchen
- Hunde Erste-Hilfe-Set
- Wenn das Tier bewusstlos ist, sollte es flach auf die Seite gelegt und sein Kopf so gedreht werden, dass Erbrochenes und Speichel aus dem Maul laufen können
- den Vorfall der Polizei melden
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