Aktualisiert: 22.06.2022 - 13:13

Die Kriebelmücke ist vielen Leuten kein Begriff. Sollte sie jedoch sein, denn sie ist in Deutschland weit verbreitet - ihre Bisse sind gefährlich und sehr schmerzhaft.

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©shutterstock

So gefährlich und schmerzhaft beißt die Kriebelmücke

Kriebelmücken sehen aus wie kleine Fliegen und sind meistens in der Nähe von Gewässern zu finden. Sie sind zwischen drei und sechs Millimeter groß und allein in Deutschland gibt es über 50 verschiedene Arten.

Anders zur normalen Mücke, die mit ihrem Stachel sticht, beißt die Kriebelmücke ihre Opfer. Blöderweise überträgt ihr Speichel viele Krankheitserreger. Der Biss tut nicht nur mehr weh, als der einer normalen Mücke, sondern kann sogar schlimmstenfalls zu einer tödlichen Blutvergiftung führen. Die Kriebelmücke ist auch, im Gegensatz zur normalen Mücke, nicht durch hochtoniges Surren zu erkennen. Sie „schleicht“ sich also unbemerkt an die Menschen heran und schlägt zu.

Nach dem Biss entwickeln sich in den meisten Fällen ein Bluterguss und eine deutliche Schwellung. Oft zieht ein solcher Biss auch eine allergische Reaktion nach sich. Wenn Schmutz oder Krankheitserreger in die Wunde gelangen, kann sie sich auch stark entzünden. Oft krabbeln die Kriebelmücken auch länger auf der Haut herum, bis sie die am meisten geeignete Stelle gefunden haben.

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Was solltest du tun, wenn du gebissen wirst? 

  • Dringend desinfizieren 
  • Kühlen
  • Um den Juckreiz zu lindern, anti-allergische Gele und Cremes verwenden
  • Auf keinen Fall die Wunde aufkratzen!
  • Solltest du Fieber oder Schüttelfrost bekommen und rote Streifen um den Biss herum, dann solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen. Es besteht die Gefahr einer Blutvergiftung

Kriebelmücken sind fast nie drinnen, daher besteht die Gefahr eines Bisses überwiegend, wenn du draußen und in der Nähe eines Gewässers bist.