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Welche Versicherungen sind wirklich wichtig?
Stand 02.02.23 - 13:55 Uhr
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Deutschland gilt als das Land der Versicherungen. Zu Recht, denn im Vergleich zu anderen europäischen Ländern gibt der Deutsche im Schnitt mehr Geld für Versicherungen aus.
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Diese Versicherungen sind nützlich
So brachten die übrigen Europäer laut einer Studie des europäischen Versicherer-Verbands Insurance Europe im Jahr 2018 durchschnittlich rund 2.170 Euro pro Kopf für Versicherungen auf, während Deutsche mit 2.440 Euro etwas tiefer in die Tasche griffen.
- Anzeige -Zwar gibt es die eine oder andere Versicherung, die man sich getrost sparen kann, zum Beispiel Handy- oder Brillenversicherungen, die bei einer hohen monatlichen Beitragszahlung irgendwann den eigentlichen Wert des Gegenstands übersteigen. Ganz abgesehen davon, dass in dem Fall, dass eine Brille von einem Dritten beschädigt wird, dessen private Haftpflichtversicherung einspringt. Es gibt jedoch auch eine Reihe Versicherungen, auf die man keinesfalls verzichten sollte. Welche das sind, liest du hier.
Haftpflichtversicherung
Eine kleine Unachtsamkeit oder ein Missgeschick können manchmal verheerende Folgen haben –nicht nur im Straßenverkehr. Deswegen ist eine Haftpflichtversicherung unumgänglich. Sie greift dann, wenn wir anderen unabsichtlich Schaden zufügen und dafür aufkommen müssen. Dabei deckt die Haftpflichtversicherung die meisten Risiken ab, denen wir im Alltag begegnen. Es gibt auch spezielle Haftpflichtversicherungen, zum Beispiel solche für Hundehalter.
Kranken- und Pflegeversicherung
Bei der Kranken- und Pflegeversicherung haben die Deutschen keine Wahl – die ist hierzulande nämlich Pflicht und fest in unserem Sozialsystem verwurzelt. Aus gutem Grund, denn jeder kann plötzlich auf kostspielige medizinische Versorgung angewiesen sein. In Deutschland gibt es die private und die gesetzliche Krankenversicherung, deren Beiträge an das jeweilige Einkommen angepasst sind. Bei Auslandsreisen sollte man übrigens eine zusätzliche Reiseversicherung abschließen, da einige Leistungen – zum Beispiel der teure Rücktransport per Flugzeug – möglicherweise nicht von der Krankenversicherung abgedeckt werden.
- Anzeige -Private Rentenversicherung
Immer wieder hört man von Altersarmut und davon, dass von ihr mehr Menschen betroffen sind, als man glaubt. Für derzeitig Berufstätige wird die gesetzliche Rente kaum ausreichen, um gut davon leben zu können – und die Bereitschaft, regelmäßig fürs Alter zu sparen, hat abgenommen. Darum sollte sich jeder um eine private Rentenversicherung kümmern, um im Alter keine finanziellen Probleme zu bekommen. Generell gilt: Je früher man anfängt, fürs Alter zu sparen, desto niedriger fallen die monatlichen Beiträge aus.
Berufsunfähigkeitsversicherung
Da die Erwerbsminderungsrente bei der Berufsunfähigkeit nur ein Drittel des letzten Bruttogehalts zahlt, ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung der beste Weg, die eigene Arbeitskraft abzusichern. Auch hat man nur Anspruch auf die Hilfe des Staats, wenn man vollkommen erwerbsunfähig wird und keiner beliebigen Arbeit mehr nachkommen kann. Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung zahlen Menschen mit handwerklichen Tätigkeiten leider deutlich höhere Beiträge als Menschen, die einer kaufmännischen Tätigkeit nachgehen. Dies stellt für viele Handwerker mit niedrigerem Einkommen eine große Hürde dar.
- Anzeige -Gebäudeversicherung
Hauseigentümer genauso wie Vermieter sollten sich eine Gebäudeversicherung anschaffen. Sie tritt dann in Kraft, wenn am Haus Schaden entsteht. Dies betrifft das Mauerwerk sowie Türen und alle Schäden, die durch Feuer, Stürme oder Hagel entstehen können. Schäden an beweglichen Gegenständen wie Möbeln zahlt hingegen die Hausratversicherung. Hauseigentümer, die eine Familie haben und ihre Immobilie noch abbezahlen müssen, sollten auf jeden Fall eine Risikolebensversicherung mit Hinterbliebenenschutz in Erwägung ziehen.
Hier findest du, welche Versicherungen für deine Familie noch wichtig sind.
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