No Time To Die
Coronavirus: Kinostart des neuen James Bond verschoben
Stand 10.03.20 - 12:54 Uhr
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Der Kinostart des 25. Bond-Films wird um ein halbes Jahr verschoben und erst im November sein. Grund dafür: d
© Foto: Universal Pictures | MGM
Kinomarkt leidet unter den Auswirkungen des Coronavirus
Viele Bond-Fans haben sich schon auf den Filmstart des neusten James-Bond-Film "No Time To Die – Keine Zeit zu sterben" im April gefreut. Gestern Abend, 4. März, wurde bekannt, dass sie noch ein wenig länger warten müssen.
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Der Kinostart wird wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben. Das 25. Abenteuer des Geheimagenten 007 wird nun nicht wie geplant am 02. April international anlaufen, sondern erst am 12. November 2020.
Das verkündet die Filmproduktionsfirma MGM auf Twitter
Das Filmstudio Universal Pictures gab gemeinsam mit den Produzenten Michael Wilson und Barbara Brocolli und der Filmproduktionsfirma MGM bekannt, dass sich "nach sorgfältiger Erwägung und gründlicher Auswertung des weltweiten Kinomarktes" der Kinostart des neuen James Bond-Filmes verzögern wird:
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Wegen Coronavirus viele Kinos geschlossen
Weltweit werden als Vorsichtsmaßnahme Kinos geschlossen, darunter auch in starken Kinomärkten wie China. Ein so teurer Hollywood-Blockbuster wie „Keine Zeit zu sterben“ aber braucht genau diese Märkte, um finanziell erfolgreich zu sein. Der Bond-Film soll mehr als 200 Millionen US-Dollar gekostet haben.
Wegen des Coronavirus war zuvor aber schon die gesamte Werbetour zum neuen James-Bond-Film in China abgesagt worden.
Bond-Kinostart zum dritten Mal verschoben
Es ist bereits das dritte Mal, dass der Start des Films verschoben wird. Zunächst war Regisseur Danny Boyle wegen "kreativer Differenzen" vom Projekt zurückgetreten. Dann wurde der Termin um weitere zwei Monate verlegt, weil das Drehbuch nachgebessert werden musste.
Möglicherweise verschieben sich auch andere Filmstarts
Es bleibt abzuwarten, ob nun vielleicht noch weitere Verleiher nachziehen und die Kinostarts teurer Produktionen verschieben. Bisher ist allerdings noch nichts bekannt.
Aber nicht nur Kinostarts wie bei „James Bond“ werden verschoben sondern teilweise auch die Produktionen von Filmen in Regionen mit hoher Infektionsrate sind aktuell betroffen. Hier stehen Schutzmaßnahmen für Cast und Crew im Vordergrund.
So wurden zum Beispiel die Dreharbeiten zu „Mission: Impossible 7+8“ in Venedig fürs erste abgesagt – womöglich wird sich Paramount nach einer neuen Location umsehen müssen.
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