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Coronavirus in Deutschland

Stiko gibt Einsch├Ątzung zur Booster-Impfung f├╝r Kinder ab 12 Jahren ab

Aktualisiert 13.01.2022 - 16:48 Uhr

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Die St├Ąndige Impfkommission hat bislang die Grundimmunisierung von Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 17 empfohlen. Nun gilt das auch f├╝r den Booster.

Stiko gibt Einsch├Ątzung zur Booster-Impfung f├╝r Kinder ab 12 Jahren ab

Ein Jugendlicher wird gegen das Coronavirus geimpft. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Stiko empfiehlt Corona-Booster ab 12 Jahren

Berlin (dpa) – Die St├Ąndige Impfkommission (Stiko) hat sich generell f├╝r eine Corona-Auffrischimpfung auch bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren ausgesprochen.


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Das Gremium empfehle eine sogenannte Boosterimpfung f├╝r diese Altersgruppe mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer ┬źin der altersentsprechenden Dosierung┬╗ und mindestens drei Monate nach der vorangegangenen Impfung, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag mit. Der Beschlussentwurf der Empfehlung muss nun noch in ein sogenanntes Stellungnahmeverfahren mit den Bundesl├Ąndern und beteiligten Fachkreisen, ist also noch keine endg├╝ltige Empfehlung.

Omikron-Variante macht Impfung notwendig

Die derzeitige Lage mit den stark ansteigenden Fallzahlen durch die Omikron-Variante mache eine entsprechende Ausweitung der Impfkampagne notwendig, hie├č es. Durch eine Auffrischimpfung werde der wenige Monate nach der Grundimmunisierung abnehmende Impfschutz wieder verbessert und auch die ├ťbertragungswahrscheinlichkeit von Corona-Infektionen reduziert.

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Bislang werden Booster-Impfungen f├╝r Kinder und Jugendliche ab zw├Âlf in den Bundesl├Ąndern unterschiedlich gehandhabt. Ende Dezember hatte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) klargestellt, dass Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren ┬źunabh├Ąngig von den Empfehlungen┬╗ der Stiko grunds├Ątzlich einen Anspruch auf Auffrischimpfungen h├Ątten.

Die Stiko ist ein unabh├Ąngiges Gremium. Sie entwickelt Impfempfehlungen und blickt dabei auf den Nutzen f├╝r den Einzelnen und die gesamte Bev├Âlkerung. Die Experten werten daf├╝r internationale Daten und Studien aus. Die Empfehlungen gelten als medizinischer Standard, wie es auf der Stiko-Webseite hei├čt.

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