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Coronavirus in Deutschland

Keine KontaktbeschrĂ€nkungen mehr in ThĂŒringen

Aktualisiert 09.06.2020 - 15:17 Uhr

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ThĂŒringens MinisterprĂ€sident Bodo Ramelow (Linke) hat bundesweit fĂŒr Schlagzeilen gesorgt, als er weitreichende Lockerungen von Anti-Corona-Maßnahmen forderte. Nun geht sein Land voran. Einige Verbote aber bleiben.

Keine KontaktbeschrĂ€nkungen mehr in ThĂŒringen

Foto: shutterstock

Massive Lockerungen in ThĂŒringen

Erfurt (dpa) – In ThĂŒringen werden die wegen der Corona-Pandemie erlassenen KontaktbeschrĂ€nkungen am 13. Juni aufgehoben. In einer neuen Grundverordnung wird lediglich empfohlen, sich nur mit einem weiteren Haushalt oder mit maximal zehn Menschen zu treffen.

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Diese neue Regelung hat das Kabinett am Dienstag beschlossen. Bund und LĂ€nder hatten ursprĂŒnglich miteinander vereinbart, die KontaktbeschrĂ€nkungen in einer abgemilderten Form noch bis zum 29. Juni zu verlĂ€ngern. Etliche BundeslĂ€nder haben die Regeln bereits gelockert.

Maskenpflicht in ThĂŒringen bleibt

Eine Maskenpflicht bleibt in ThĂŒringer GeschĂ€ften und im Öffentlichen Personennahverkehr bestehen. Mit der neuen Verordnung dĂŒrfen aber noch mehr Einrichtungen wieder öffnen – zum Beispiel Schwimm- und FreizeitbĂ€der in geschlossenen RĂ€umen sowie Thermen, Saunen und Kinos. Allerdings mĂŒssen dafĂŒr zunĂ€chst Infektionsschutzkonzepte genehmigt werden.

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Volksfeste dĂŒrfen in ThĂŒringen teilweise wieder stattfinden

Dorf- und Volksfeste sowie Festivals sollen in EinzelfĂ€llen wieder erlaubt werden können. Die Genehmigung sei aber zu versagen, wenn die Veranstaltung mit ihren Charakteristika «in besonderem Maße geeignet ist, die Ausbreitung der Pandemie zu fördern», heißt es in der neuen Grundverordnung.

Discos und Bordelle bleiben in ThĂŒringen zu

Bordelle, Diskotheken und Swingerclubs bleiben weiterhin geschlossen. Institutionell geförderte Theater und Orchester sollen ihren Spielbetrieb erst nach dem 31. August wieder aufnehmen.

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MinisterprĂ€sident Bodo Ramelow (Linke) hatte sich bereits Ende Mai fĂŒr eine neue Strategie ausgesprochen, wonach es keine vom Land zentral verordneten Corona-BeschrĂ€nkungen mehr geben sollte, sondern nur lokale Regeln. Dieses Vorpreschen war bundesweit auf viel Kritik, aber auch auf Zustimmung gestoßen.

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