Trotz sportlichem Verbleib
Zwangsabstieg: 1860 München muss in die Regionalliga
Stand 05.06.26 - 08:43 Uhr
Bitterer Abstieg für die Löwen: Weil sie die 2,7 Millionen Euro nicht aufbringen können, spielen sie nicht mehr in der 3. Liga in der kommenden Saison...
Foto: WikiCommons
TSV 1860 München bleibt NICHT in der 3. Liga
Lange war offen, ob der TSV 1860 München die finanziellen Voraussetzungen für den Verbleib in der 3. Liga erfüllen kann. Medienberichten zufolge sollen rund 2,7 Millionen Euro gefehlt haben.
Am heutigen Mittwoch endete die Frist, bis zu der die Unterlagen inklusive der Zahlungsfähigkeit gegenüber dem Deutschen Fußball-Bund nachgewiesen werden musste. Die Löwen steigen ab in die Regionalliga – das bestätigte die Vereinsführung
- Anzeige -Ismaik hatte vor Fristablauf noch Entwarnung signalisiert
Noch vor Ablauf der Deadline hatte Investor Hasan Ismaik offenbar Zuversicht verbreitet. Auf eine Anfrage von br24sport soll er per WhatsApp lediglich mit einer „3“ geantwortet haben – ein Signal, das als Hinweis auf einen möglichen Verbleib in der 3. Liga verstanden wurde.
Für die Löwen wiederholt sich ein bitteres Szenario
Für den TSV 1860 München ist damit genau das eingetreten, was der Klub unbedingt verhindern wollte: Trotz sportlicher Qualifikation für eine weitere Saison in der 3. Liga scheitern die Löwen an den finanziellen Voraussetzungen und müssen den Gang nach unten antreten.
Die Erinnerungen an das Jahr 2017 werden dadurch umso schmerzhafter. Schon damals verweigerte Ismaik nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga die für die Drittliga-Lizenz notwendige Zahlung von rund 10 Millionen Euro. Infolgedessen musste 1860 in der Regionalliga neu beginnen. Erst später gelang unter Trainer Daniel Bierofka die Rückkehr in den Profifußball.
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