Landkreis Fürstenfeldbruck
Vater bringt seine ganze Familie in Lebensgefahr
Stand 09.04.20 - 15:29 Uhr
0
Im Landreis Fürstenfeldbruck hat ein 31-Jähriger in seinem Wohnzimmer einen Holzkohlegrill angemacht - mit fatalen Folgen: Seine ganze Familie liegt nun im Krankenhaus.
© Foto: pixabay
Holzkohlegrill im Wohnzimmer
Ein ein 31-Jähriger aus Gröbenzell im Landkreis Fürstenfeldbruck hat am Mittwoch einen Großeinsatz von Rettungskräften ausgelöst, weil er für seine Familie grillen wollte.
- Anzeige -Der Familienvater stellte laut Polizei am Mittwochabend einen Holzkohlegrill mitten im Wohnzimmer auf. Als seine beiden drei und fünf Jahre alten Söhne durch das Kohlenmonoxid ohnmächtig wurden, wählte der Vater den Notruf.
Familie bewusstlos durch Holzkohlegrill
Zu dem Zeitpunkt als die Feuerwehr eintraf, waren allerdings weder er noch seine Ehefrau in der Lage, die Tür zu öffnen. Die Einsatzkräfte mussten die Tür aufbrechen. Alle Vier wurden sofort an die frische Luft gebracht und notärztlich versorgt.
[MD_Portal_Script ScriptID="9108554" location="leftALone"]Die ganze Familie liegt im Krankenhaus
Der Fünfjährige war lange bewusstlos, bei allen bestand Lebensgefahr. Der ältere Sohn und die Mutter wurden in die Uniklinik Ulm geflogen, der dreijährige und der Vater kamen mit Rettungswagen in Münchner Krankenhäuser.
Strafrechtlich erwartet den Familienvater laut Olchinger Polizei ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung, "bei dem sein Kenntnisstand über die physikalischen und chemischen Folgen seines Handelns über mögliche Qualifizierungen zu schwereren Straftat-Vorwürfen entscheidet".
- Anzeige -Polizei warnt vor Grillen in geschlossenen Räumen
In geschlossenen Räumen führe jede Art von offenem Feuer ohne vollständige Abluft zu einem rasch lebensgefährlich giftigen Kohlenmonoxid-Luft-Gemisch. Dies gelte auch für Holzkohle- oder Gas-Grills. Die Verlagerung von derzeit untersagten Grillfeiern im Freien, in geschlossene Räume gefährdet das Leben aller Anwesenden.
Mehr Beiträge und Themen
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
Neue Regeln in Laim: Welche S-Bahnen halten, wo ihr umsteigen müsst und was beim Ticket gilt.
München bewirbt sich um das Champions-League-Finale 2028 in der Allianz Arena. Die UEFA entscheidet im September.
Bayern gewinnt in Heidenheim. Doch nach dem Spiel dreht sich alles um Jamal Musiala.
Polizeischuss in Schwabing: Ein 14-Jähriger mit Softair-Waffe wurde schwer verletzt. Das LKA ermittelt.
Neue Details zum Dreamliner-Zwischenfall in München zeigen, wie ernst die Lage am Flughafen wirklich war.
DESK
1860 München steht vor dem nächsten Einschnitt. Das Insolvenzverfahren ist eröffnet, der Spielbetrieb läuft weiter.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.












