Olympiapark München
Pläne: Kommt ein Hochseilgarten für den Olympiapark?
Stand 06.10.20 - 16:07 Uhr
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Die CSU in München hat eine Idee zur Aufwertung des Olympiapark-Geländes und eine Kompensation der Corona-bedingten Defizite. Die Aufenthaltsqualität soll durch eine Trend-Sportart erhöht werden.
Foto: Olympiapark München
Die CSU möchte den Olympiapark abwechslungsreicher machen
Die Corona-Krise hat kaum einen verschont und auch der Olympiapark in München leidet unter der Gesundheitskrise. Keine Konzerte, kein Sommer-Tollwood: eine neue Idee muss her! Deshalb hat sich die CSU für den beliebten Veranstaltungsort etwas Besonderes ausgedacht
- Anzeige -50 Jahre Olympiapark
Bedingt durch die Corona-Pandemie steckt der Olympiapark in München in einer Krise. Der Ausfall von Großveranstaltungen jeglicher Art hat starke Defizite mit sich gebracht. Parallel dazu kommen als größtes Event seit dem Sommer 1972 die European Championships in den Park.
Zum 50. Geburtstag des Olympiaparks werden 2022 über 4.400 Athletinnen und Athleten aus ganz Europa in der bayerischen Landeshauptstadt zu Gast sein und in neun Sportarten um 158 Goldmedaillen kämpfen. Die Vorbereitungen dafür sind natürlich Kostspielig und deshalb hat die CSU eine Idee zur Rettung des Geländes eingereicht.
- Anzeige -Ein Hochseilgarten im Olympiapark
Die CSU möchte die Aufenthaltsqualität im Olympiapark erhöhen und ein Hochseilgarten ist dafür Perfekt. Den Antrag zur Prüfung der neuen Attraktion bei der Stadtverwaltung reichte die Fraktion am Montag ein. Der Hochseilgarten soll Touristen anlocken und könne von einem externen Betreiber zur Erhöhung des Freizeitwerts bereitgestellt werden, dessen Pacht an die Stadt München fließt.
Bei der Planung behält die CSU die European Championships 2022 im Blick: Auch Sportklettern ist neben Beachvolleyball, Radsport und Rudern als Disziplin bei den Wettkämpfen vertreten.
"Klettern soll olympisch werden, da passt doch ein Klettergarten mit verschiedensten Facetten hervorragend in den Olympiapark", sagt Hans Theiss. Weiter betont der Fraktions-Vize, dass sich ein Kletterpark natürlich unter dem Aspekt des Denkmalschutzes gut einfügen müsse. Theiss ist sich sicher, das im weitläufigen Olympiapark ein geeigneter Platz zu finden ist.
- Anzeige -Klettern: eine gefragte Sportart
In den letzten Jahren ist Klettern beliebter denn je zuvor. Bouldern gilt in München als Trend-Sportart bei jungen Menschen. Seit 2010 werden deutschlandweit durchschnittlich 24 Anlagen pro Jahr eröffnet. Die Kletterhalle des DAV in Sendling soll wie berichtet modernisiert und erweitert werden. Daran gab es Kritik – unter anderem, weil eine Freiluftschneise gefährdet sei. Da bietet sich der vielfältige Olympiapark perfekt um den Sportkletter-Boom unterzubringen.
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