Abfallprobleme
München sagt Verpackungsmüll den Kampf an
Stand 05.05.21 - 16:13 Uhr
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Die wachsenden Mengen von Verpackungsmüll zwingen die Stadt München zum Handeln. Wie künftig Müll vermieden werden soll, erfährst du hier.
Foto: Shutterstock
Das sind die Pläne der Stadt zur Abfallvermeidung
Während der Corona-Pandemie ist das Abfallaufkommen aus Einweg-Verpackungen kräftig gewachsen, insbesondere im öffentlichen Stadtgebiet von München. Die Stadt München reagiert nun auf die wachsenden Müllberge – nicht zuletzt auch, da ab 2023 ohnehin Mehrweg auf Bundesebene vorgeschrieben sein wird.
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Der Stadtrat hat nun beschlossen, bestehende Beratungs- und Informationsangebote zur Vermeidung von Müll aus Einwegverpackungen auszuweiten. Auf Antrag der Grünen – Rosa Liste und SPD/Volt wird die Stadt außerdem ein Programm auflegen, das den Umstieg von Gastronomie und Einzelhandel auf Mehrwegsysteme fördert – etwa durch Finanzhilfen für den Kauf von Mehrweggeschirr oder Spülmaschinen oder für die Teilnahme an einem Pfand-Poolsystem, falls sie die für 2023 geplanten bundesrechtlichen Vorgaben bereits vorher erfüllen.Der komplette Verzicht auf Einwegverpackungen soll gesondert honoriert werden. Die konkreten Kriterien des Programms wird das Referat für Klima- und Umweltschutz (RKU) erarbeiten.
Stadträtin Julia Post: „Die Zukunft gehört der Kreislaufwirtschaft. Unser Ziel muss es sein, Einwegverpackungen so rasch und umfassend wie möglich zu vermeiden. Dafür braucht es auch die entsprechenden Anreize. Genau diesen Weg schlagen wir heute mit unserem Antrag ein.“
Mona Fuchs, stellvertretende Fraktionsvorsitzende: „Die Vermeidung von Einwegverpackungen bringt eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich: für das Klima, für den Natur- und Artenschutz, für einen verantwortlichen Umgang mit Rohstoffen und für einen öffentlichen Raum, der nicht von Müll überflutet wird. Hier sind wir heute ein ganzes Stück weiter gekommen.“
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