Aktualisiert: 26.09.2022 - 10:24

Die erste Oktoberfestwoche ist um. Wir haben für dich eine Zusammenfassung zur ersten Wiesnwoche. 

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So verlief die erste Oktoberfestwoche

Das 187. Oktoberfest startete an den ersten Tagen wegen der herbstlichen Witterung, die mit niedrigen Temperaturen und viel Regen einherging, noch verhalten. Dennoch wurden am ersten Wochenende rund 700.000 Gäste gezählt. Die Gäste steuerten vor allem die Zelte an, während auf den Straßen des Festgeländes und in den Schaustellergeschäften noch wenig Betrieb herrschte.

Nach Schätzung der Festleitung kamen bis einschließlich Sonntag 3 Millionen Gäste (2019: 3,3 Millionen) auf die Theresienwiese. Davon wurden auf der Oidn Wiesn hochgerechnet rund 100.000 Besucher gezählt.

Wegen der eher schlechten Wetterprognose für die zweite Wiesnwoche will die Festleitung ab heute den Ausschank von Glühwein bei den Eisstandln ermöglichen.

Der Wiesn-Hits 2022

Als Wiesn-Hit kristallisiert sich das Lied „Layla“ von DJ Robin & Schürze heraus. Nicht zu überholen sein wird jedoch das „Prosit der Gemütlichkeit!“

Die Polizei

Die Polizei ist mit dem bisherigen Verlauf des Oktoberfests sehr zufrieden. Sie lobt die friedliche Grundstimmung und die gute Zusammenarbeit aller Sicherheitskräfte sowie des Safe Space für Frauen.

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Die Sanitätsstation

Auch die Aicher Ambulanz spricht von einem ruhigen Verlauf, der sich im Rückgang der Einsätze um 30 Prozent sowie einer geringeren Zahl von Abtransporten widerspiegelt. Diese sind von 9 Prozent auf 6 Prozent der versorgten Patienten zurückgegangen. Die Aufstockung der Kapazität und die Bereitstellung der „Hotel Aicher“ genannten Nachtwache haben sich bereits bewährt.

Das Fundbüro

Das Wiesn-Fundbüro zählte bis Sonntag 1.045 Fundsachen (2019: 1.370), darunter 195 Kleidungsstücke, 140 Ausweise, 130 Bankkarten,160 Geldbeutel, 75 Schlüssel, 145 Handys oder Smartphones, 50 Schmuckstücke und 5 Kameras. Zu den exotischen Fundsachen zählen ein Wiesn-Herz mit einer handgeschriebenen Liebesbotschaft, zwei Eheringe, eine Snare Drum sowie ein Berufsausbildungsvertrag. Manch einer verließ die Wiesn wohl ohne Schuhwerk, denn es wurden Ballerinas, schwarze Pumps, rosé-goldene High Heels und ein Paar teurer Sportschuhe abgegeben. Seinen Durst anderweitig gestillt hatte wohl ein Gast, der einen schwarzen Rucksack mit 15 Dosen Bier vermissen dürfte.