Uber-Auswertung
Uber-Fahrgäste aus München besonders vergesslich
Stand 09.11.23 - 15:42 Uhr
Der «Uber Atlas» gibt Einblicke in das Nutzerverhalten von Uber-Fahrgästen in Deutschland. Dabei geht auf dem Weg schon mal etwas verloren - sei es Putzeimer oder eine gefrorene Ente.
Berlin (dpa) – Die vergesslichsten Nutzer des Fahrvermittlungsdienstes Uber kommen aus München. Nirgendwo sonst wurden im vergangenen Jahr im Verhältnis zu den absolvierten Fahrten mehr Gegenstände im Fahrzeug vergessen.
Auf Platz 2 und 3 folgen Düsseldorf und Köln. Das geht aus dem in Berlin veröffentlichten «Uber Atlas» hervor. Die Münchner haben im Verhältnis zu den Menschen in Düsseldorf zehn Prozent häufiger Dinge im Fahrzeug vergessen.
Ähnlich wie Passagiere in herkömmlichen Taxis vergaßen Uber-Fahrgäste am häufigsten Telefone, Geldbörsen und Schlüssel, aber daneben auch manche skurrile Dinge. Dazu zählen auch zwei bemalte Rattenfallen, zwei Eimer Teig, ein Putzeimer mit Mopp sowie eine gefrorene Ente.
Gefahrene Strecke unter 50 Meter
Aus dem «Uber Atlas» kann man auch ablesen, dass die Fahrer und Fahrerinnen mit ihren Touren nicht immer ein großes Geschäft gemacht haben. In drei Fällen betrug die gefahrene Strecke nicht einmal 50 Meter. In Oberursel (Taunus) war die Fahrt schon nach 41 Metern zu Ende. In Köln stieg ein Fahrgast bereits nach 46 Metern wieder aus. Und die kürzeste Tour in München betrug gerade mal 48 Meter.
Das große Los dagegen zog in den vergangenen zwölf Monaten ein Fahrer am Flughafen Berlin Brandenburg «Willy Brandt» (BER). Sein Passagier ließ sich in knapp neun Stunden eine 863 Kilometer lange Strecke zum Flughafen in Zürich kutschieren. Glück hatte auch ein Fahrer am Flughafen Düsseldorf: Sein Gast ließ sich in die 639 Kilometer entfernte bayerische Landeshauptstadt München fahren. Diese Tour dauerte fünf Stunden und 35 Minuten.
Mehr Beiträge und Themen
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
DESK
Neue Wirte, neue Fahrgeschäfte, neue Ideen: Auf der Wiesn 2026 tut sich einiges. Beim Presserundgang der Stadt München wurde schon vor dem Start klar: Dieses Jahr gibt’s auf dem Oktoberfest viel Vertrautes - aber auch einige spannende Neuerungen.
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.






