49-Euro-Ticket
Beschluss des MVV: Deutschlandticket kommt nur bei vollständiger Finanzierungszusage
Stand 02.12.22 - 14:33 Uhr
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Das 49-Euro-Ticket kommt bald deutschlandweit - allerdings ist noch nicht sicher, ob München auch dabei ist. Denn der MVV sieht große Risiken wegen der Finanzierung.
©shutterstock
MVV sieht hohes Risiko bei ungeklärter Finanzierungsfrage
Die MVV-Gesellschafterversammlung begrüßt die Einführung des Deutschlandtickets. In seiner gestrigen Sitzung beschloss das Gremium, dass das von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Deutschlandticket im MVV-Raum nur eingeführt wird, wenn die Finanzierung der entstehenden Einnahmeverluste dauerhaft geklärt ist und die Aufgabenträger und Kommunen sowie die Verkehrsunternehmen nicht noch zusätzlich belastet werden.
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Die Finanzierung des im Rahmen des dritten Entlastungspakets beschlossenen Deutschlandtickets ist noch nicht vollständig geklärt. Der Ausgleich der durch das 49-Euro-Angebot entstehenden Mindereinnahmen ist derzeit auf drei Milliarden Euro gedeckelt – höhere Verluste gingen demnach vollständig zulasten der Aufgabenträger und Kommunen bzw. der Verkehrsunternehmen.
MVV-Raum nur Teil des Deutschlandtickets bei vollständiger Klärung der Finanzierungsfrage
„So sehr wir das Angebot und den Wunsch der Entlastung der Bevölkerung auch unterstützen – das wirtschaftliche Risiko des Tickets kann nicht auf die durch die ausbleibenden Fahrgäste während der Corona-Pandemie und die steigenden Energie- und Treibstoffpreise sowieso schon arg gebeutelte ÖPNV-Branche verlagert werden“, so MVV-Geschäftsführer Dr. Bernd Rosenbusch.
Die MVV-Gesellschafter beschlossen daher in ihrer Versammlung am Donnerstag, 1. Dezember 2022, dass es das Ticket im MVV-Raum nur geben wird, wenn die Finanzierung der Einnahmeverluste dauerhaft geklärt ist und nicht noch zusätzliche Belastungen auf die Aufgabenträger und Kommunen sowie auch die Verkehrsunternehmen zukommen.
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