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Coronavirus in M├╝nchen

Alkoholverbot an Hotspots am Wochenende

Aktualisiert 09.09.2020 - 18:07 Uhr

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Der Bayerischen Verwaltungsgerichtshof hat das stadtweite Alkoholverbot vergangene Woche gekippt. Die Stadt M├╝nchen hat jetzt neue Regeln f├╝r den Alkoholkonsum in der ├ľffentlichkeit bekanntgegeben.

Alkoholverbot an Hotspots am Wochenende

┬ę Foto: shutterstock

Corona-Inzidenzwert ├╝ber 35: Diese Regeln gelten jetzt in M├╝nchen

Die Landeshauptstadt erl├Ąsst gem├Ą├č Stadtratsbeschluss ein zeitlich begrenztes Alkoholverbot zum Verkauf und Konsum im ├Âffentlichen Raum an bekannten Hotspots am Wochenende. Ziel ist es, das Corona-Infektionsgeschehen so gut wie m├Âglich im Griff zu behalten. Das Bayerische Landesamt f├╝r Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldet f├╝r M├╝nchen bei den Corona-Neuinfektionen anhaltend eine 7-Tage-Inzidenz, die ├╝ber dem Signalwert von 35 liegt (aktuell 41,52).
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Unter Ber├╝cksichtigung der Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs ist die neue Allgemeinverf├╝gung r├Ąumlich auf Hotspots begrenzt und nur f├╝r die Tage der Woche g├╝ltig, an denen bisher die gravierendsten Verst├Â├če zu beobachten waren: Freitagabend bis Sonntagmorgen. Sollte der Signalwert kommende Woche weiterhin ├╝berschritten werden, erl├Ąsst die Landeshauptstadt eine neue Allgemeinverf├╝gung. Die Hotspots sind aktuell:

  • Baldeplatz
  • G├Ąrtnerplatz
  • Gerner Br├╝cke
  • Isarauen zwischen Reichenbachbr├╝cke und Wittelsbacherbr├╝cke
  • Wedekindplatz


+++ Hier nachlesen: Gericht kippt Alkoholverbot in München +++


Die exakten und rechtlich bindenden r├Ąumlichen Umgriffe f├╝r das Verkaufsverbot und f├╝r das Konsumverbot sind jeweils dem Text der Allgemeinverf├╝gung und vor allem deren Anlagen zu entnehmen. Grundlage sind Einsatzberichte des Polizeipr├Ąsidiums M├╝nchen und des Kommunalen Au├čendiensts (KAD) der Landeshauptstadt sowie eine ausf├╝hrliche infektiologische Bewertung durch das st├Ądtische Referat f├╝r Gesundheit und Umwelt.

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Von Freitagabend, 11.9., bis einschlie├člich Sonntagmorgen, 13.9., 6 Uhr, gilt:

  • Es darf in einem klar definierten weiteren Umfeld um die benannten Hotspots von 21 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages keinerlei Alkohol mehr verkauft werden, einzige Ausnahmen sind der Ausschank zum unmittelbaren Konsum vor Ort in der Gastronomie und auf genehmigten Veranstaltungen.
  • Es darf an den benannten Hotspots von 23 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages keinerlei Alkohol mehr im ├Âffentlichen Raum konsumiert werden, einzige Ausnahmen sind die Freischankfl├Ąchen der Gastronomie und genehmigte Veranstaltungen.┬á
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Bu├čgeld bei Versto├č gegen Alkoholverbot in M├╝nchen

Das Bu├čgeld f├╝r unerlaubten Alkoholkonsum an den Hotspots nach 23 Uhr betr├Ągt mindestens 150 Euro. Wer als Verkaufender gegen das Verkaufsverbot im Umgriff der Hotspots nach 21 Uhr verst├Â├čt, wird mit einem Bu├čgeld in H├Âhe von mindestens 500 Euro belangt. Abh├Ąngig von Situation und Verhalten sowie im Wiederholungsfall kann das Bu├čgeld jeweils h├Âher ausfallen.

Mit dem n├Ąchtlichen Alkoholverkaufs- und -konsumverbot an bekannten Hotspots im ├Âffentlichen Raum am Wochenende soll eine weitere Zunahme der Corona-Infektionen in M├╝nchen zum Schutz der Bev├Âlkerung einged├Ąmmt werden, um so einschneidendere Ma├čnahmen m├Âglichst zu vermeiden.

In den vergangenen Wochen war es nachts an ├Âffentlichen Orten zunehmend zu Verst├Â├čen gegen das Ansammlungs- und Feierverbot gekommen. Unter Alkoholeinfluss sinkt die Hemmschwelle, Abstands- und Hygieneregeln wurden kaum oder gar nicht beachtet. Die Allgemeinverf├╝gung als PDF und alle Anlagen gibt es auf muenchen.de/corona.┬á

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