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Ratgeber

Unternehmen auf Social Media: 5 Tipps für den erfolgreichen Auftritt

Aktualisiert 24.01.2023 - 14:51 Uhr

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Social … was? Obwohl die Bedeutung sozialer Medien in den meisten Unternehmen bekannt ist, wird immer noch zu wenig – oder das Falsche – dafür getan. Hier fünf Tipps, wie Firmen Social Media erfolgreich nutzen.

Unternehmen auf Social Media: 5 Tipps für den erfolgreichen Auftritt

© Foto: pixabay | Gerd Altmann

Tipps für Erfolg auf Facebook, Instagram & Co.

Jeder zweite Deutsche tummelt sich mittlerweile auf sozialen Plattformen wie Facebook, Instagram, Xing oder LinkedIn. Bei den 16- bis 24-Jährigen sind es sogar 90 Prozent.

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Unternehmen, die auch in Zukunft Erfolg haben wollen, sind fast schon gezwungen, hier aktiv zu werden, und zwar quer durch alle Branchen: von Handwerksbetrieben, Einzelhändlern bis zu Versicherungsgesellschaften und Beratern. „Heute ist es einfach notwendig, auf LinkedIn, Xing, Facebook und anderen Plattformen präsent zu sein“, so ein Sprecher des Finanzdienstleisters tecis.

Dementsprechend ist tecis mit professionellen Auftritten auf den wichtigsten Seiten vertreten. Doch viele Unternehmen gehen diese Aufgabe „mehr so nebenbei“ an. Die Folge ist dann oft ein Social-Media-Auftritt, der Kunden eher abschreckt. Wie kann man es besser machen?

1. Zielgruppe definieren

Bei der Auswahl und Gestaltung des Profils kommt es darauf an, welche Zielgruppe Unternehmen erreichen wollen. Auf Facebook und Youtube sind Angehörige so gut wie aller Alters- und sozialen Schichten vertreten. Bei Instagram und Snapchat erreicht man ein jüngeres Publikum. Schließlich kommt es auch auf den Zweck des Auftritts an. Sollen Produkte vorgestellt, Kundenkontakte gepflegt oder Personalfragen angegangen werden? 60 Prozent der Unternehmen nutzen soziale Medien zum Recruiting, so eine Studie des Statistischen Bundesamtes. Plattformen wie Xing und LinkedIn bieten sich dazu an.

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2. Langfristig denken

Um eine kurzfristige Rabattaktion oder Ähnliches zu bewerben, ist kein Social-Media-Profil notwendig. Klassische Werbung – sei es in Printmedien, TV oder online – eignet sich dazu besser. Soziale Medien dienen der langfristigen Kontaktpflege. Das erfordert Geduld. Bevor die Profilbesucher Produkte oder Dienstleistungen weiterempfehlen und Inhalte teilen, muss zunächst eine Bindung entstehen. Das führt auf direktem Weg zum Tipp Nr. 3.

3. Die richtigen Inhalte posten

Inhalte müssen den Nutzern einen Mehrwert bieten. Plumpe Werbung wird schnell als solche erkannt. Videos und Fotos vom Geschehen hinter den Kulissen des Unternehmens vermitteln dagegen den berühmten „human touch“. Brancheninformationen, die über das eigene Produktangebot hinausgehen, können interessant sein. Um herauszufinden, welche Themen für die Zielgruppe attraktiv sind, können Unternehmen auch das sogenannte Social-Media-Monitoring nutzen. Spezielle Tools liefern wichtige Informationen zur Gestaltung eines erfolgreichen Auftritts.

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4. Eine(n) Verantwortliche(n) bestimmen

Kontinuierliche und sorgfältige Profilpflege lässt sich nicht nebenbei erledigen, sondern ist nicht selten ein Vollzeitjob. „Social-Media-Auftritte eines Unternehmens sind mindestens so wichtig wie die Empfangslobby oder Unternehmenswebsite“, sagt die Social Media Marketing Beraterin Sandra Holze. Große Firmen stellen oft eigene Beauftragte zu diesem Zweck ab. Kleinere Betriebe sollten zumindest über die Verpflichtung eines externen Dienstleisters oder die Einrichtung einer Teilzeitstelle nachdenken.

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5. Nicht nur auf die Zahlen starren

Gut Ding will Weile haben: Das alte Sprichwort gilt auch für neue Medien. Bis sich eine feste Besuchergemeinde für ein Social-Media-Profil gefunden hat, dauert es seine Zeit. Inwieweit sich das in Umsatzzahlen niederschlägt, ist noch einmal ein anderer Punkt. Experten schätzen, dass es etwa sechs Monate dauert, um diese Fragen realistisch einschätzen zu können. Das unterscheidet Social Media ja gerade von schnellen Werbeerfolgen: Sie dienen der langfristigen Kundenbindung – und sind von daher also eher eine Investition in die Zukunft. Statt höherer Verkaufszahlen können auch mehr Bewerbungen, mehr Anfragen oder eine größere Medienpräsenz als Erfolg gewertet werden.

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