Autonome Taxis
Robotaxis in München? Uber will autonome Autos testen
Stand 01.06.26 - 16:22 Uhr
Die Autos sollen in festgelegten Gebieten ohne Fahrer unterwegs sein können, ohne dass ein Mensch ständig eingreifen muss.
Foto: Stephen Leonardi / Pexels
München wird zum Testfeld für autonome Taxis
München soll zum Schauplatz für ein neues Robotaxi-Projekt werden. Der Fahrdienstvermittler Uber und das israelische KI-Unternehmen Autobrains haben angekündigt, in der bayerischen Landeshauptstadt ein gemeinsames Programm für autonom fahrende Taxis aufzubauen. Geplant ist eine Flotte von Fahrzeugen der Stufe 4. Das heißt: Die Autos sollen in festgelegten Gebieten ohne Fahrer unterwegs sein können, ohne dass ein Mensch ständig eingreifen muss.
Warum München ausgewählt wurde
Für München spricht aus Sicht der Unternehmen vor allem die Kombination aus dichter Stadtinfrastruktur, der Nähe zu großen Autoherstellern und den rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland. Das deutsche Gesetz erlaubt fahrerlose Fahrzeuge unter bestimmten Voraussetzungen in klar abgegrenzten Einsatzbereichen. Wann genau die ersten Testfahrten beginnen, ist allerdings noch offen. Auch die nötigen behördlichen Genehmigungen stehen noch aus.
- Anzeige -Ein anderer Ansatz als bei bisherigen Robotaxis
Besonders interessant ist das Vorhaben, weil Uber und Autobrains einen anderen Weg einschlagen wollen als viele bisherige Anbieter. Statt teurer Spezialfahrzeuge mit auffälligen Sensoraufbauten setzen die Unternehmen nach eigenen Angaben auf ein System, das sich in normale Serienfahrzeuge verschiedener Hersteller integrieren lässt. Das könnte autonomes Fahren günstiger machen und den Einsatz in größerem Maßstab erleichtern.
Noch viele offene Fragen
Trotz der Ankündigung bleiben wichtige Details bislang unklar. So ist noch nicht bekannt, welche Automarke in München zuerst eingesetzt werden soll, wer die Flotte betreiben wird und ob anfangs noch Sicherheitsfahrer an Bord sein werden. Auch das genaue Testgebiet und ein möglicher Starttermin wurden bisher nicht genannt.
Europa will den Anschluss nicht verlieren
International wird der Robotaxi-Markt bislang vor allem von Unternehmen aus den USA und China geprägt. Anbieter wie Waymo in den Vereinigten Staaten oder Baidu Apollo Go in China sind bereits deutlich weiter und haben Tausende Fahrzeuge im Einsatz. Das Münchner Projekt zeigt jedoch, dass auch Europa bei der Entwicklung autonomer Mobilität eine größere Rolle spielen will. Ob daraus am Ende ein regulärer Fahrdienst wird, dürfte davon abhängen, wie gut die Technik im Alltag funktioniert – und wie schnell die Behörden grünes Licht geben.
Mehr Beiträge und Themen
München im Fußballfieber: Überall in der Stadt könnt ihr mit euren Freunden die WM 2026 verfolgen - ob in Biergärten, Bars oder Eventlocations.... Wir haben die besten Tipps für euch
Die Blutkonserven in Bayern werden knapp – auch, weil es an Spendern fehlt. Hier findest du Termine und Orte zum Spenden.
Er ist einer der wichtigsten Knotenpunkte im Münchner Verkehrsnetz - der Luise-Kiesselbach-Tunnel. Und dieser muss im Juli großräumig umfahren werden. Wegen eines LKW-Brands vor zwei Jahren, wird er saniert und das einen ganzen Monat lang...
Brandgeruch im Tower am Münchner Flughafen legte den Flugverkehr lahm - nach zwei Stunden wurde dieser wieder aufgenommen.
Die Löwen kündigen nach 15 Jahren die Kooperation mit Investor Ismaik - das sind die Hintergründe!
Bitterer Abstieg für die Löwen: Weil sie die 2,7 Millionen Euro nicht aufbringen können, spielen sie nicht mehr in der 3. Liga in der kommenden Saison...
Auf der Zugspitze ist nichts mit T-Shirt-Wetter - da liegt richtig hoch der Schnee!... Schaut euch jetzt das Video an!
Achtung an alle Pendler: Die A96 in München ist zwischen Mittwoch und Sonntag komplett gesperrt. Wie sich das auf den Verkehr auswirkt, lest ihr hier
Im Juni 2026 ändert sich in Deutschland einiges. Betroffen sind zum Beispiel Online-Käufe, das Tanken und neue Regelungen für Rentner.
Das wird ein teurer Spaß: Für eine Maß werden in diesem Jahr auf der Wiesn zwischen 14,80 und 15,90 Euro fällig.
DESK
CSD München 2026: Drei Tage Pride mit PolitParade, neuer PrideMeile und RathausClubbing in der Stadt.
Was für ein phänomenaler Start der DFB-Elf beim ersten Spiel! Sieben Tore haben die Deutschen geschossen - so spannend war das Spiel...
Große Konzerte in der Allianz Arena sorgen im Juni für volle U-Bahnen. Das solltet ihr wissen
Schon wieder Einschränkungen auf der Stammstrecke. Wir sagen euch, wir ihr von A nach B kommt.
Bei einem Busunfall im Norden von München sind mehrere Menschen verletzt worden, darunter auch Kinder.
Zur Fußball-WM 2026 geht mit „Die WM-WG“ von Absolut Fußball (powered by IPPEN.MEDIA) eine tägliche Show an den Start, die Fans kompakt, locker und nah am Geschehen durch das Turnier begleitet. Ihr wollt bei der Weltmeisterschaft nichts verpassen? Dann schaltet täglich um 12 Uhr ein - WM-News, Experten-Interviews, Reporter vor Ort, Ergebnisse und mehr warten auf euch!
Die Fußball-WM 2026 wird größer als je zuvor: 48 Teams, drei Gastgeberländer und so viele Spiele wie noch nie. Hier gibt’s die wichtigsten Infos zum Turnier auf einen Blick.

