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Halloween-Süßigkeiten

Nach Halloween: Münchner Polizei warnt vor manipulierten Süßigkeiten

Stand 02.11.26 - 12:59 Uhr

Nadel im Halloween-Kaubonbon: Ein Neunjähriger bleibt unverletzt. Die Münchner Polizei bittet Eltern um Vorsicht.

Nach Halloween: Münchner Polizei warnt vor manipulierten Süßigkeiten
Foto: Pexels/Charles Parker

Halloween bei Gräfelfing: Junge entdeckt Nadel in Süßigkeit

Ein Neunjähriger aus dem Landkreis München hat nach Halloween eine Nadel in einem Kaubonbon entdeckt und blieb unverletzt. Die Münchner Polizei ermittelt und bittet Eltern, gesammelte Süßigkeiten vor dem Essen zu prüfen.

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Unterwegs von Gräfelfing nach Planegg

Der Junge sammelte am Samstag, 31. Oktober 2026, zwischen 17 und 20 Uhr Halloween-Süßigkeiten. Mit dabei waren ein 15-jähriges Kind und eine Begleitperson. Die beiden Kinder wohnen im Landkreis München. Gemeinsam zog die Gruppe von Gräfelfing in Richtung Planegg und klingelte an mehreren Haustüren.

Junge spuckt die Süßigkeit aus

Wieder zu Hause aß der Neunjährige ein Kaubonbon. Er spuckte es instinktiv aus. Danach bemerkte er die Nadel in der Süßigkeit. Weitere manipulierte Kaubonbons wurden nicht gefunden.

Kriminalpolizei übernimmt Ermittlungen

Das Kriminalfachdezernat 2 hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die vorliegende Polizeimeldung vom 2. November nennt keine tatverdächtige Person. Sie enthält auch keine Angabe dazu, an welcher Haustür das Kind die Süßigkeit erhalten hat.

Eltern sollen Süßigkeiten kontrollieren

Die Münchner Polizei bittet besonders Eltern um erhöhte Aufmerksamkeit. Prüft die gesammelten Süßigkeiten eurer Kinder vor dem Essen. Entdeckt ihr Nadeln oder andere gefährliche Gegenstände, verständigt umgehend die Polizei.

Verpackungen genau ansehen

Achtet auch auf kleine Einstichlöcher oder beschädigte Hüllen. Eine unauffällige Verpackung bietet jedoch keine Sicherheit: Metallteile sind nicht immer von außen sichtbar. Esst verdächtige Süßigkeiten nicht und bewahrt sie samt Verpackung auf. Entfernt Fremdkörper möglichst nicht selbst, damit Spuren erhalten bleiben.

Weitere Fälle in Deutschland

Auch aus anderen Regionen gibt es Meldungen über manipulierte Süßigkeiten. In Landshut wurden Schrauben in Kaubonbons und Schokoriegeln gefunden. Ob die verschiedenen Fälle zusammenhängen, ist unklar. Für einen bundesweiten Überblick fehlen bisher abschließende Zahlen.

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