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Freiheit für die Löwen!

Knall bei 1860 München: TSV kündigt Vertrag mit Investor Ismaik

Stand 04.06.26 - 22:17 Uhr

Die Löwen kündigen nach 15 Jahren die Kooperation mit Investor Ismaik - das sind die Hintergründe!

Knall bei 1860 München: TSV kündigt Vertrag mit Investor Ismaik
Foto: Hamic Group CC BY-SA 4.0, Wikimedia

Löwen kündigen nach 15 Jahren Vertrag mit Investor Ismaik

Beim TSV 1860 München ist es zum endgültigen Bruch mit Investor Hasan Ismaik gekommen. Nach 15 Jahren Zusammenarbeit hat der Verein den 2011 geschlossenen Kooperationsvertrag mit der HAM International mit sofortiger Wirkung gekündigt.

Damit zieht der Klub die Konsequenzen aus den jüngsten Entwicklungen rund um die Finanzierung der Drittliga-Lizenz.

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Darlehen gestrichen – Lizenz nicht gesichert

Auslöser für den drastischen Schritt war offenbar eine Entscheidung Ismaiks vom 21. Mai. Nach Vereinsangaben wurden bereits genehmigte Darlehen überraschend zurückgezogen. Dadurch floss das benötigte Geld für die Drittliga-Lizenz nicht.

Insgesamt fehlten 2,7 Millionen Euro. Die Folge: 1860 München konnte die wirtschaftlichen Voraussetzungen für die 3. Liga nicht erfüllen und muss nun den Gang in die Regionalliga antreten.

Verein zieht die Reißleine

Mit der Kündigung des Kooperationsvertrags hat der TSV 1860 nun reagiert. In einer Mitteilung erklärt der Verein:

„Der TSV München von 1860 e.V. hat den am 30. Mai 2011 geschlossenen Kooperationsvertrag mit der HAM International aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung gekündigt.“

Weiter heißt es:

„Mit Blick auf die Saison 2026/27 ergreift der TSV 1860 München alle organisatorischen und formalrechtlichen Maßnahmen. Dem Verein liegt bereits die Zulassung des Bayerischen Fußballverbandes für die Regionalliga Bayern vor.“

Spielrecht liegt nun beim e.V.

Entscheidend ist: Das Spielrecht liegt künftig beim eingetragenen Verein. Damit werden die Löwen in der Regionalliga antreten – voraussichtlich unter dem Namen TSV 1860 München e.V.

Die ausgegliederte KGaA, an der Ismaik 60 Prozent der Anteile hält, besteht zwar formal weiter. Durch die Kündigung des Kooperationsvertrags hat sie jedoch das entscheidende Spielrecht verloren, das für die Beantragung von Lizenzen erforderlich ist.

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