Coronavirus in München
7-Tage-Inzidenz von 39,89: Gilt jetzt das Alkoholverbot an den Hotspots?
Stand 07.09.20 - 15:06 Uhr
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Der Bayerischen Verwaltungsgerichtshof hat das stadtweite Alkoholverbot vergangene Woche gekippt. Die Stadt München hat allerdings neue Regeln für den Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit bekanntgegeben.
© Foto: shutterstock
Diese Regeln gelten jetzt in München
Nach der Niederlage vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof hat die Stadt München angekündigt, das nächtliche Alkoholverbot zu überarbeiten. Wegen der gestiegenen Corona-Fallzahl in München, soll es auch in Zukunft Alkoholverbote geben.
- Anzeige -In Zukunft soll das Alkoholverbot aber nicht mehr für die gesamte Stadt gelten, sondern nur noch für bestimmte "Hotspots", wie beispielsweise den Gärtnerplatz oder an der Isar. Hier war es in den vergangenen Wochen immer wider zu größeren Menschenansammlungen gekommen.
+++ Hier nachlesen: Gericht kippt Alkoholverbot in München +++
Aktuelle Corona-Zahlen in München über dem Grenzwert
Das nächtliche Alkoholverbot in München soll für den Konsum gelten, wenn die 7-Tage-Inzidenz von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner überschritten wird.
Heute, Montag 7. September, liegt München über dem Grenzwert bei 39,89 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner.
- Anzeige -Aktuell KEIN Alkoholverbot trotz 7-Tage-Inzidenz von 39,89
Die Stadt München wird am Mittwoch unter Berücksichtigung des Urteils des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs eine neue Allgemeinverfügung erlassen, die den Konsum sowie den Verkauf von Alkohol zum Mitnehmen im Umfeld von bekannten Hotspots ab einem Inzidenzwert von 35 zeitlich begrenzt verbietet.
Die genauen Zeiten und vor allem Plätze, die vom neuen Alkoholverbot betroffen sein werden, werden ebenfalls erst am Mittwoch bekannt gegeben.
Grundlage sind Einsatzberichte des Polizeipräsidiums München und des Kommunalen Außendiensts (KAD) sowie eine ausführliche infektiologische Bewertung durch das städtische Referat für Gesundheit und Umwelt. Ziel ist es, das Infektionsgeschehen so gut wie möglich im Griff zu behalten.
- Anzeige -Mehr Toiletten und Platz für Münchner
Die Situation an den bisherigen "Hotspots" wie etwa dem Gärtnerplatz soll zusätzlich entzerrt. Dafür werden mindestens fünf Freiflächen kurzfristig mit Toiletten und Sitzgelegenheiten ausgestattet, sodass man sich dort "ohne Zwang zum Konsum im Freien in kleinen Gruppen" versammeln kann.
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