Wiesn 2026
Wiesn 2026: KI-Kameras und neue Regeln sollen das Oktoberfest sicherer machen
Stand 20.08.26 - 13:53 Uhr
Wiesn 2026: KI-Kameras, neue Wege und mehr Kontrolle sollen Überfüllung verhindern.
©Florian Huber
Mehr Sicherheit auf der Wiesn: München reagiert auf die Überfüllung vom Vorjahr
München will die Wiesn 2026 deutlich sicherer machen. KI-Kameras, bessere Besucherlenkung und eine neue Sicherheitszentrale sollen Überfüllung früh erkennen und verhindern.
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Nach den Schockmomenten auf der überfüllten Wiesn 2025 zieht die Stadt Konsequenzen. KI-gestützte Kameras sollen große Menschenmengen auf dem Festgelände früh erkennen und Alarm auslösen. Dazu kommt eine neue Koordinierungsstelle, die Polizei, Behörden und Stadt besser vernetzen soll. Das frühere Fundbüro macht dafür Platz. Das Fundbüro zieht 2026 ins Verkehrszentrum des Deutschen Museums um.
Besucher besser verteilen
Auch die Besucherlenkung wird verändert. Unter der Woche darf die Blasmusik in den Zelten künftig eine Stunde früher beginnen. So will die Stadt mehr internationale Gäste auf die Wochentage lenken. Das soll vor allem am Wochenende für weniger Gedränge sorgen. Aufheizende Musik bleibt weiter auf den Abend beschränkt. Diese Änderung ist Teil des neuen Crowdmanagements für die Wiesn 2026.
Neue Fahrgeschäfte und neue Zelte
Neben mehr Sicherheit gibt es auch Neuheiten auf dem Oktoberfest 2026. Neu dabei sind die Fahrgeschäfte Shake & Roll, Fisherman’s und Chaos Pendel. Bei den Zelten übernimmt Bartls Flößerstadl den Platz der Münchner Stubn. Außerdem bekommt Bodo’s Cafézelt und Cocktailbar ein neues Holz-Zelt. Insgesamt bewarben sich 954 Betriebe, 478 wurden zugelassen.
Neuer Wiesnkrug für Sammler
Auch 2026 gibt es wieder einen neuen Wiesnkrug. Der Sammlerkrug zeigt diesmal ein farbenstarkes Motiv, das Lebensfreude, Tradition, Dynamik und Geselligkeit auf dem Oktoberfest darstellen soll. Für viele Fans gehört der Krug jedes Jahr fest zur Wiesn dazu. Er ist nicht nur ein Souvenir, sondern auch ein beliebtes Sammlerstück.
Streit vor Gericht bremst die Wiesn nicht
Ein Rechtsstreit um die Vergabe großer Festzelte hatte zuletzt für Unruhe gesorgt. Das Bayerische Oberste Landesgericht wies den Eilantrag von Wirt Alexander Egger aber ab. Damit kann der Aufbau der Zelte wie geplant laufen. Auf die Wiesn 2026 hat das Verfahren nach jetzigem Stand keinen Einfluss. Das Oktoberfest beginnt am 19. September 2026. Dann zapft erstmals Oberbürgermeister Dominik Krause an.
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