Notfallsystem
Cell Broadcast in Deutschland: So funktioniert das Warnsystem
Stand 17.09.23 - 14:30 Uhr
Deutschland hat ein neues Warnsystem für Katastrophenfälle eingeführt: Cell Broadcast. Alle wichtigen Infos dazu hier.
©shutterstock
Katastrophen-Warnsystem für jeden
Am 8. Dezember vergangenen Jahres war der erste große Warntag in Deutschland. (Fast) Jedes Handy hat ab 11 Uhr eine Warn-Benachrichtigung bekommen. Das System Cell Broadcast kam dabei zum Einsatz kommen – ein System, das ab diesem Jahr alle Menschen in Deutschland vor Katastrophen warnen soll. Jetzt geht es mit dem nächsten Warntag weiter.
- Anzeige -Was muss ich zu Cell Broadcast wissen?
Bei Cell Broadcast werden Nachrichten wie Rundfunksignale an alle Geräte geschickt, die in einem Netz eingebucht sind. Dafür braucht es auch keine spezielle App, wie bei den Warn-Anwendungen Nina oder Katwarn.
Anlass für dieses neue Warnsystem war die Flutkatastrophe im Ahrtal 2021. Dabei haben wohl die vorhandenen Warn-Apps und klassische Sirenen nicht ausgereicht.
- Anzeige -Kann das mein Handy überhaupt?
Die Warnung geht nicht an ausgeschaltete Handys und nicht alle können sie empfangen. Du musst dein Smartphone nämlich auf die neueste Systemversion aktualisieren. Alle iPhones ab 6s und Android-Geräte mit Kompatibilität zu Android 11 unterstützen dieses System.
Auch viele ältere Handys, nicht Smartphones, unterstützen die Funktion. Eine Liste mit allen Geräten, die Cell Broadcast unterstützen, findest du hier. Hier siehst du auch, wie du deine Erfahrungen vom Warntag teilen kannst.
Bei einigen Handys ist es außerdem so, dass du die Mitteilung noch extra aktivieren musst.
Das geht bei iOS in den „Einstellungen“ unter „Mitteilungen“ -> „Cell Broadcast Alerts“.
Bei Android findest du die Option in den „Einstellungen“ meist unter Sicherheit und Notfall“. Die Rubrik heißt das je nach Hersteller „Drahtlose Notfallwarnungen“ oder „Notfallbenachrichtigungen für Mobilgeräte“.
Übrigens: Die Warnmeldungen werden auch im Auto über DAB und DAB+ ausgespielt.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
Neue Regeln in Laim: Welche S-Bahnen halten, wo ihr umsteigen müsst und was beim Ticket gilt.
München bewirbt sich um das Champions-League-Finale 2028 in der Allianz Arena. Die UEFA entscheidet im September.
Bayern gewinnt in Heidenheim. Doch nach dem Spiel dreht sich alles um Jamal Musiala.
Polizeischuss in Schwabing: Ein 14-Jähriger mit Softair-Waffe wurde schwer verletzt. Das LKA ermittelt.
DESK
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.











