Coronavirus in Bayern
Umfrage: Mehrheit der Bayern fürchtet langjährige Corona-Folgen
Stand 13.10.20 - 14:39 Uhr
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Wie zufrieden sind die Bayern mit dem Corona-Krisenmanagement? Welche Schäden und Folgen für Wirtschaft erwarten sie?
© Foto: shutterstock
Wie ist die Stimmung in Bayern?
München (dpa/lby) – Wegen der Corona-Krise fürchtet eine große Mehrheit der Bayern laut einer aktuellen Umfrage langfristige Schäden für Wirtschaft und Wohlstand in ganz Deutschland.
- Anzeige -Nur elf Prozent gaben in der Umfrage des Hamburger Instituts «GMS» an, dass sie glauben, dass die Schäden in fünf Jahren wieder behoben sind. 47 Prozent erklärten, die Schädigung werde dauerhaft sein, 37 Prozent rechnen fünf bis zehn Jahren.
Mehrheit der Bayern nach wie vor mit dem Corona-Krisenmanagement zufrieden
Trotz einiger Pannen ist die Mehrheit der Bayern nach wie vor mit dem Corona-Krisenmanagement der Staatsregierung zufrieden.
Auf die Frage: «Sind Sie mit dem Krisenmanagement und den Maßnahmen der Staatsregierung alles in allem grundsätzlich einverstanden, auch wenn es hier und da einmal Fehler und Pannen gegeben hat, oder sind Sie damit nicht einverstanden?», erklärten 76 Prozent ihre Zustimmung, nur 21 Prozent gaben an, nicht damit einverstanden zu sein.
- Anzeige -Ministerpräsident Markus Söder erhält Zustimmung
Im Vergleich zu den anderen Bundesländern erhielt in der Umfrage das bayerische Krisenmanagement sehr gute Werte. 78 Prozent gaben an, sie fänden den bayerischen Umgang besser als in anderen Ländern, 14 Prozent sehen ihn als «gleich gut» an und nur 5 Prozent sehen Bayerns Krisenpolitik «schlechter». Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bezeichnen 85 Prozent als guten Regierungschef.
Dies spiegelt sich auch bei der Sonntagsfrage wider: Wäre am nächsten Sonntag Landtagswahl, würden sich die Bayern der Umfrage zufolge wie folgt entscheiden: 46 Prozent CSU, 19 Prozent Grüne, 8 Prozent SPD, 8 Prozent AfD, 7 Prozent Freie Wähler, 4 Prozent FDP.
Die Umfrage wurde vom Umfrage-Institut GMS im Auftrag von «17:30 SAT.1 Bayern» durchgeführt. Es handelt sich um eine repräsentative Telefonbefragung in Bayern mit 1003 Befragten im Zeitraum vom 7. bis 12. Oktober 2020.
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