Coronavirus
Bayern erlässt Besuchsverbot für Pflege- und Altenheime
Stand 13.03.20 - 10:07 Uhr
0
Wegen der Ausbreitung des Coronavirus untersagt der Freistaat Bayern Angehörigen weitgehend den Besuch von Alten- und Pflegeheimen. Mehr Infos dazu hier.
Foto: pixabay
Auch von Patienten-Besuchen in Krankenhäusern wird abgeraten
Weil eine Coronavirus-Infektion besonders für ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen gefährlich ist, hat Bayern nun ein Besuchsverbot für alle Alten- und Pflegeheime erlassen. Angehörige sind verpflichtend dazu aufgefordert, keine Patientenbesuche mehr vorzunehmen.
- Anzeige -Das Gesundheitsreferat München empfiehlt darüber hinaus, derzeit auch von Patientenbesuchen in Krankenhäusern abzusehen. Die Münchner Gesundheitsreferentin Stephanie Jacobs erklärt dazu: „Für Menschen, die in diesen Einrichtungen betreut werden, wäre eine Infektion mit dem Coronavirus besonders gefährlich. Darüber hinaus wird das derzeit unverzichtbare medizinische und Pflegepersonal vor Infektionen geschützt, das für die Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung noch mehr als sonst von besonderer Bedeutung ist.“
Ausnahmeregelungen für Kinder und Todkranke
Es gibt allerdings Ausnahmen: Bei Kindern als Patienten oder bei Patienten, die sich im Sterbeprozess befinden, seien Besuche nach wie vor zulässig.
Hilfsmaßnahmen für Krankenhäuser
Um die Krankenhäuser für Corona-Patienten in Deutschland freizuhalten, fordern Bund und Ländern dazu auf, alle planbaren Operationen, Aufnahmen und Eingriffe zu verschieben. Dies solle soweit medizinisch vertretbar ab Montag für unbestimmte Zeit gelten, heißt es in einem Beschluss von Bundesregierung und den Ministerpräsidenten. Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU) kündigte außerdem an, zusätzliche Gelder für Krankenhäuser zur Verfügung zu stellen und Intensivbetten aufzustocken.
Mehr Beiträge und Themen
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
Neue Regeln in Laim: Welche S-Bahnen halten, wo ihr umsteigen müsst und was beim Ticket gilt.
München bewirbt sich um das Champions-League-Finale 2028 in der Allianz Arena. Die UEFA entscheidet im September.
Bayern gewinnt in Heidenheim. Doch nach dem Spiel dreht sich alles um Jamal Musiala.
Polizeischuss in Schwabing: Ein 14-Jähriger mit Softair-Waffe wurde schwer verletzt. Das LKA ermittelt.
Neue Details zum Dreamliner-Zwischenfall in München zeigen, wie ernst die Lage am Flughafen wirklich war.
100 Tage im Amt: Krause setzt erste Akzente, doch Wohnen, Verkehr und Geldsorgen drücken weiter.
Urteil in München: Nach dem Auto-Anschlag auf eine Verdi-Demo erhält der Täter die Höchststrafe.
Am Starnberger See fallen wegen Niedrigwasser vier Haltestellen aus. Fahrgäste müssen ihre Touren neu planen.
DESK
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.













